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Neue Gelenkfläche bei Kniearthrose |
Zur Zeit erhalten in Deutschland jedes Jahr mit steigender Tendenz etwa 90.000 Patienten ein künstliches Kniegelenk. Das sind, wenn es nach Dr. Jürgen Toft, Leiter der Kniechirurgie an der Münchener Alphaklinik geht, mindestens etliche Tausend zuviel. Für ihn kommen Knieendoprothesen erst dann als therapeutische Alternative in Frage, wenn wirklich alle anderen Therapieoptionen ausgeschöpft sind, was seiner Erfahrung nach aber durchaus nicht immer so gehandhabt wird.
Eine frühzeitige Knieprothese bedeutet aber oft, besonders für viele jüngere Menschen, die noch "voll im Leben stehen", dass sie fortan Abstriche in ihren Aktivitäten und vor allem bei ihren sportlichen Ambitionen hinnehmen müssen. Dabei geht es auch anders, wie Dr. Toft versichert. "Bevor den Patienten als einzige Therapiemöglichkeit ein künstliches Gelenk empfohlen wird, sollte immer geprüft werden, ob nicht durch eine Abrasionsarthroplastik die schmerzfreie Gelenkfunktion wiederhergestellt werden kann was in der Hand von Spezialisten in der Tat meistens der Fall ist."
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Vor der Endo- kommt die BioprotheseDr. Toft verfügt inzwischen über eine mehr als 20-jährige Erfahrung mit diesem von ihm als "Bioprothese" benannten Verfahren. Eingesetzt werden kann es sogar noch bei einer weit fortgeschrittenen Zerstörung des Gelenkknorpels. Das Prinzip der Behandlung besteht darin, dass der freiliegende und von Knorpel entblösste Knochen bis auf die gefäßführende Schicht abgeschliffen wird. Mit dem austretenden Blut kommen auch potente Zellen an die Oberfläche, die sich im Laufe der folgenden Monate zu Knorpelzellen ausdifferenzieren. Diese neu gebildete Knorpelschicht besteht zwar nicht aus dem ursprünglichen hyalinen Knorpel, sondern aus so genanntem Faser- oder Ersatzknorpel, ist aber auch langfristig sehr gut belastbar. Nach Abschluss der Rehabilitation können die Patienten nicht nur ihren normalen Alltag schmerzfrei bewältigen, sondern auch ihrem vertrauten Sport nachgehen, sei es nun Tennis, Golf oder Skifahren. Eine Studie mit einer Nachbeobachtungszeit von bis zu 15 Jahren zeigte bei Patienten der Alphaklinik einen höheren Zufriedenheitsgrad als bei Vergleichsgruppen nach Knieprothesen-Operation in der internationalen Literatur. |
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Erfolg nur durch Erfahrung"So wirkungsvoll das Verfahren auch ist, so hat es doch einen entscheidenden Nachteil, der die Verbreitung des Verfahrens leider begrenzt: Der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg ist bei der Abrasionsarthroplastik schmaler als bei anderen Methoden. Nur wenn der Operateur sehr erfahren und routiniert ist, das heißt solche Eingriffe täglich durchführt, hat er das nötige Fingerspitzengefühl, die Knochenschicht in der genau richtigen Dicke abzufräsen. Nimmt er zu wenig weg, bildet sich nicht genügend neuer Knorpel, nimmt er zu viel weg, droht eine Instabilität des Knochens", so Dr. Toft. Erfahrenen Spezialisten gelingt es aber durch eine fachgerechte Abrasion, ihre Patienten vor dem künstlichen Gelenk zu bewahren oder zumindest dessen Einbau um viele Jahre, in den meisten Fällen um bis zu 15 Jahre, hinauszuschieben. |
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Neues System gestattet physiologische Beweglichkeit Wenn dann aber irgendwann alle therapeutischen Register gezogen sind und wirklich in letzter Instanz nur noch ein künstliches Gelenk Schmerzfreiheit bringen kann, sollte für den Einbau möglichst wenig eigene Knochensubstanz geopfert und eine grössere Verletzung der umliegenden Strukturen durch die Operation möglichst vermieden werden", fordert Dr. Alcy Vilas Boas, Kniespezialist an der Alphaklinik. Die Lösung dieses Problems stellt der Oberflächenersatz dar, der wirklich nur die zerstörte Knorpelfläche ersetzt, ohne dass tiefgreifend in die Anatomie des Knies eingegriffen werden müsste. Mit der neuen Generation dieser Prothesenform, z.B. dem NexGen CR-Flex-System von Zimmer Chirurgie, gelingt es, Funktion und Beweglichkeit wie im Original zu erhalten. Die Träger müssen also keine Einschränkungen hinsichtlich ihrer Möglichkeiten hinnehmen.
Während mit üblichen Prothesen das Knie nur bis etwa 125° gebeugt werden kann, unterstützt das CR-Flex-System eine Beugungsfähigkeit von mehr als 150°. Gleichzeitig bleibt die Drehfähigkeit im Knie erhalten, so dass ein ganz normales, physiologisches Bewegungsmuster resultiert und auch Radfahren, Knien, Hocken und Gartenarbeit mit den neuen Gelenkflächen ohne weiteres möglich sind. Besonders auch Golfspieler wissen diese neue Form der Prothese zu schätzen, weil sie damit keine Schwierigkeiten beim kunstgerechten Abschlag bekommen.
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"Wenn auch eine Abrasionsarthroplastik keine Erleichterung mehr bringt, kann mit einem Oberflächenersatz immer noch Schmerzfreiheit erzielt werden", so die Kniespezialisten der Münchener Alphaklinik Dr. Jürgen Toft und Dr. Alcy Vilas-Boas. |
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Beweglichkeit erhaltenGewährleistet wird diese Beweglichkeit durch die spezielle Formung der Gleitflächen. Die angepasste Krümmung der Oberschenkelrolle unterstützt auch eine tiefe Beugung, ohne das Gelenk zu überlasten und dadurch eine vorzeitige Lockerung zu provozieren. Gleichzeitig konnte der Abrieb des Materials während der Bewegung so minimiert werden, dass Verschleiß nahezu ein Fremdwort geworden ist. Ein grosser Vorteil des neuen Systems ist weiterhin, dass es nach dem Baukastenprinzip aufgebaut ist. Das gibt dem Operateur die Möglichkeit, das Ersatzgelenk genau den Bedingungen der Patienten anzupassen, zumal das ganze Ausmaß der Schädigung oft erst während der Operation erkannt wird. Darüber hinaus ist für Dr. Vilas Boas wichtig, dass diese moderne Oberflächenprothese keine großen Schnitte erfordert, sondern von Kniespezialisten von fast minimalinvasiv eingesetzt werden kann. Diese Vorgehensweise ist anspruchsvoll und erfordert eine lange Lernphase für den Operateur, bedeutet für die Patienten aber eine sehr viel geringere Belastung. Erholungs- und Rehabilitationsphase verkürzen sich deutlich und das alltägliche Leben kann schneller wieder aufgenommen werden. Vor allem jüngere Patienten, aber nicht nur sie, sollten bei der Behandlung ihrer Kniearthrose Wert darauf legen, dass die Behandlung dem Motto folgt: Nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Allein so lassen sich trotz Arthrose Beweglichkeit und Schmerzfreiheit ein Leben lang erhalten. |
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Nach der Abrasionsarthroplastik bildet sich innerhalb einiger Monate ein belastbarer Ersatzknorpel, wie in den Arthroskopiebilern erkennbar wird. |
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| Preoperative 1 |
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| Preoperative 2 |
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| Postoperative 1 |
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| Postoperative 2 |
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Weitere Beiträge:
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 Zweite internationale Konferenz der IABJR
27.09.2007. Biologische Lösungen zur Anregung der Ersatzknorpelbildung im Knie und anderen Gelenken rücken auf den internationalen Fachkongressen immer mehr in den Vordergrund. Die von Prof. Toft vorgetragenen Ergebnisse einer klinischen Studie sowie seine 20-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet haben die Akzeptanz des Verfahrens unter den Orthopäden deutlich erhöht. |
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 Zurück in die Berge
26.09.2007. Prof. Jürgen Toft hilft 70-jährigem Terrence White, zu seinem geliebten Bergsport zurückzukehren, nachdem er drei Jahre zuvor sein Knie auf biologische Weise mit einer Kombination aus Abrasion und Beinumstellung "gerettet" hatte. In diesem Jahr bezwang Terrence White den Grossglockner, den höchsten Berg Österreichs. |
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 Medizin & Gesundheit Magazin
29.03.2007. Das Magazin „Medizin & Gesundheit“ porträtiert Prof. Dr. Jürgen Toft, den erfolgreichen Knie-Chirurg, als Münchner Visionär mit Weltruf |
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 Fernsehinterview auf TV München Gesundheit mit Prof. Dr. Jürgen Toft
07.02.2007. Am Freitag, den 16.2.2007 wurde auf München TV um 20.15 Uhr ein Interview mit Prof. Dr. Jürgen Toft ausgestrahlt. Schwerpunkte der Sendung waren die Behandlung der Arthrose - ohne Gelenkersatz und die operative Behandlung von Knieverletzungen im Sport (Kreuzband, Meniskus) Zu Gast war u.a. der bekannte America´s Cup Segler Stefan Grossmann. |
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 International Orthopaedic Magazine
04.07.2006. Das „International Orthopaedic Magazine“ informiert über die bevorzugten Operationstechniken führender Orthopäden im Bereich der Knie-, Schulter- und Hüftgelenksorthopädie. |
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 Arab Health 2006
11.01.2006. Prof. Jürgen Toft und sein Team auf der 2006 Arab Health Messe in Dubai |
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 Das Kreuz mit der Schulter
13.05.2005. FAZ-Beilage 'Golf International':
Dr. Michael Lehmann, Schulterspezialist in der Alphaklinik, erläutert die Ursachen von Verletzungen beim Golfsport sowie deren Behandlung und Vermeidung |
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 Schulterverletzungen beim Wintersport
02.01.2005. Felszeichnungen zeigen, dass die Menschen schon vor 20.000 Jahren Ski gefahren und bei Schnee dem Wild auf Brettern nachgejagt sind. Populär als Sport wurde diese winterliche Fortbewegungsart allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche technische Entwicklungen und ein weit verbreitetes Angebot an exzellent präparierten Pisten nicht nur in so genannten sicheren Schneegebieten haben zu einer explosionsartigen Entwicklung des Skisports geführt. Damit einhergehend hat sich aber auch die Verletzungsgefahr erhöht, vor allem die Schulter wird immer häufiger in Mitleidenschaft gezogen. |
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 Schulter-Symposium 2004 ein großer Erfolg
13.12.2004. Am 11. Dezember 2004 fand das erste von der Alpha-Klinik veranstaltete Schulter-Symposium im Arabella Hotel in München statt. Die Vorträge und Workshops zeigten Trends und Entwicklungen in der operativen und nicht operativen Behandlung von Schulter-Erkrankungen. |
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 "Gesund & Schön" auf n-tv
19.11.2004. In der TV-Reportage erläuterte Dr. Toft an einem Patientenbeispiel die Abrasionsmethode zur Behandlung von Kniearthrose.
(mit Ton und Niederschrift des Textes) |
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 n-tv - Gesund & Schön
01.10.2003. Dr. Toft war zu Gast im Studio von n-tv und beantwortete Fragen der Fernsehzuschauer zum Thema Kniearthrose. Anschließend wurde die Diskussion auf der Internetseite von n-tv/cnn weitergeführt.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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 tv.münchen - Neueröffnung der Alpha-Klinik
01.10.2003. Das Fernsehteam von tv.münchen war bei der Neueröffnung der Alpha-Klinik dabei. Nach erfolgreichen Umbauarbeiten hat die Klinik nun ihre Kapazitäten verdoppelt und bietet den Patienten jetzt noch mehr Service.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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 Bayern Journal auf RTL
01.11.2002. Dem Patienten Claus Kolb wurde zu einem künstlichen Kniegelenk geraten. Heute, vier Jahre nach dem Eingriff, ist er froh, sich für die Abrasionsarthroplastik bei Dr. Toft entschieden zu haben.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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