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Dr. Toft war zu Gast im Studio von n-tv und beantwortete Fragen der Fernsehzuschauer zum Thema Kniearthrose. Anschließend wurde die Diskussion auf der Internetseite von n-tv/cnn weitergeführt.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch)

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Moderator:
Und versuchen Sie am besten sofort uns zu erreichen, wenn Sie für sich persönlich während dieser Sendung Rat bekommen möchten.

Zu Gast im Studio ist der Orthopäde Herr Dr. Jürgen Toft von der Alpha-Klinik München. Er ist ausgewiesener Kniespezialist schon seit vielen vielen Jahren. Was ist überhaupt Arthrose, Herr Dr. Toft?

Dr. Toft:
Unter Arthrose versteht man den vorzeitigen Verschleiß der Knorpelflächen, die ja die Knochenenden in einem Gelenk bedecken. Und diese Arthrose beginnt natürlich ganz harmlos. Erst hat man etwas Steifigkeitsgefühl nach längerem Sitzen und dann wenn mehr und mehr Knorpel weggerieben wird, kann es bis zu den Spätstadien gehen, wo auf den Knochenflächen überhaupt kein Knorpel mehr vorhanden ist. Das ist dann auch dieses Stadium, wo dann generell gesagt wird, dass man da eben nichts mehr machen kann - dass man dann ein künstliches Kniegelenk braucht usw.

Moderator:
Was können die möglichen Ursachen für diese Erscheinung sein?

Dr. Toft:
Sehr häufig sind es Sportunfälle in der Jugend. Meniskusverletzungen, die noch vor Jahren natürlich dadurch behandelt wurden, dass man den ganzen Meniskus herausgenommen hat. Kreuzbandrisse, die nicht behandelt wurden. Das ganze womöglich noch in der Kombination. Meniskusverlust plus Kreuzband nicht behandelt. 15 Jahre später hat man dann mit Sicherheit eine schwere Arthrose.

Moderator:
Warum macht sich die Arthrose im Knie so besonders bemerkbar?

Dr. Toft:
Das Knie ist natürlich ein sehr kompliziertes Gelenk, es hat sehr wenig Formführung, wie das Hüftgelenk zum Beispiel. Es hat mehr Bandführung, hat sehr viele Freiheitsgrade, kann sich in allen möglichen Richtungen bewegen. Es ist sehr anfällig und vor allem, es ist natürlich gewichtsbelastet.

Moderator:
Vielen Dank für den Moment. Wir wollen gleich das Thema weiter vertiefen.

Arthose im Kniegelenk - das betrifft also alte und junge Menschen. Besonders bei Sportverletzungen kommt es zu arthrosischen Veränderungen in diesem Gelenk. Wichtig ist es, die ersten Anzeichen rechtzeitig zu erkennen. Häufig sehen Orthopäden allerdings dann nur noch einen Ausweg und zwar durch ein künstliches Kniegelenk. Doch es geht auch anders.

Bericht - Karsten Sander:
Unsere Kniegelenke sind wahre Wunderwerke der Natur. Wenn sie versagen, laufen wir praktisch auf der Felge. Claus Kolb kennt dieses Gefühl. Noch vor wenigen Monaten währe er wohl kaum so geschwind spazieren gegangen. Damals litt der Bäckermeister unter einer sogenannten Kniegelenksarthrose, d.h. unter übermäßigen Abrieb des Knorpels, welcher die Knochenenden in einem Gelenk wie ein Puffer bedeckt.

Claus Kolb - Kniepatient:
In meinem Knie da ging es zu, wie in einem Steinbruch. Das ratterte ständig, sobald ich mein Knie bewegte. Und mit der Zeit bekam ich auch starke Schmerzen. Es wurde festgestellt, dass die Knorpel total beschädigt sind, d.h. es waren keine mehr vorhanden.

Bericht - Karsten Sander:
Physikalische Therapie, Krankengymnastik und Injektionen können bei Gelenksarthrose nur eine vorübergehende Besserung schaffen. Viele Orthopäden raten daher sofort zu einem künstlichen Kniegelenk. Nur durch Zufall erfuhr der 63-jährige von der schonenderen Methode der Knochenabrasion, mit der ein Ersatzknorpelgewebe erzeugt werden kann.

Dr. Toft:
Diese kahlen Knochenflächen werden mit einem Verfahren, das man Abrasion nennt, mit einem kleinen Kugelfräser (wie beim Zahnarzt so ähnlich) oberflächlich angefräst. Ungefähr ein Millimeter Substanz wird weggenommen und dadurch der Knochen ganz ganz leicht zum Bluten gebracht. Das gleiche geschieht an der Unterschenkelseite auch. Und damit diese nachwachsenden Ersatzknorpel - die ja da auf Blutauflagen reinwachsen, die sich auf diese aufgefrästen Knochenflächen anlagern - damit das auf Dauer hält, muss dann auch die Beinachse mitkorrigiert werden. Das wird in der gleichen Operation gemacht.

Bericht - Karsten Sander:
Diese Alternative ist besonders für jüngere Patienten interessant, für die ein künstliches Kniegelenk aus Altersgründen nicht in Frage kommt. Nach der Operation muss der Patient allerdings etwa zehn bis zwölf Wochen Krücken benutzen, da sich ansonsten das Ersatzknorpelgewebe nur unvollständig ausbilden würde. Dafür wird aber das schwergeschädigte Gelenk praktisch vollständig wieder hergestellt, wie der erfahrene Kniechirurg von der Münchner Alpha-Klinik erläutert.

Dr. Toft:
Was wir in unseren eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen herausgefunden haben, an vielen Hunderten solcher Fälle, ist zum einen, dass Alter keine Rolle spielt. Das funktioniert auch noch mit 80 Jahren, dieses Verfahren. Haben wir schon oft gemacht, in diesem Alter. Sehr erfolgreich, auch ohne Probleme. Und das zweite, was wir herausgefunden haben ist, dass die Ergebnisse im Laufe der Jahre immer besser werden. Im Gegensatz zu den Prothesen, zu den künstlichen Kniegelenken, die im Laufe der Jahre immer schlechter werden.

Bericht - Karsten Sander:
Bäckermeister Kolb ist ein begeisterter Sportler. Neben Skifahren, Tennis spielen, Radfahren und schwimmen kann er nun auch wieder einmal die Woche in seinen Kegelclub gehen. Nicht nur deshalb ist er froh, sich gegen ein künstliches Kniegelenk und für die Knochenabrasion entschieden zu haben.

Claus Kolb - Kniepatient:
Ich habe überhaupt keine Einschränkungen mehr, weder beim Treppen gehen noch im sportlichen Bereich. Nur darf ich nicht übertreiben, aber das ist ja normal.

Bericht - Karsten Sander:
Hätte Claus Kolb auf seinen Hausorthopäden gehört, würde er nun eine Kniegelenksprothese tragen. Und damit hätte er nicht nur seinen geliebten Sport auf Dauer vergessen müssen.

Moderator:
Eben gerade dem Kniegelenk kann also geholfen werden. Eine Möglichkeit besteht in der Abrasion. Und Sie können dazu Ihre Fragen stellen, rufen Sie uns jetzt an. Unsere Telefonnummer ist die 0190 51 55 04.

Und bei mir im Studio ist weiterhin Dr. Toft, den Sie ja eben schon im Bericht gesehen haben, von der Alpha-Klinik in München. Herr Dr. Toft, wir haben einen glücklichen Bäckermeister Kolb gesehen. Läuft das im Regelfall so glimpflich und gut ab?

Dr. Toft:
Man kann sagen, 90 Prozent der Patienten erreichen auch ein Ergebnis, so wie der Herr Kolb das erreicht hat. Das hängt einfach damit zusammen, dass wir die Dinge die dazu geführt haben, dass überhaupt erst der Knorpelverlust eingetreten ist - wie zum Beispiel eine Achsfehlstellung, wie zum Beispiel eine Instabilität - alle mitbehandeln. Natürlich, wenn man nur den kahlen Knochen behandeln würde mit diesem Auffräsvorgang, mit dem Ziel einer neuen Bedeckung mit einem Ersatzknorpel, würde der innerhalb weniger Jahre natürlich auch wieder weggehen oder abgerieben werden. Weil wir aber eben das gesamte Umfeld für diesen neuen Ersatzknorpel so optimieren - mit Korrektur der Achse, Wiederherstellung der Stabilität wenn das Kreuzband nicht funktioniert - deswegen kommen wir auch zu so guten Ergebnissen.

Moderator:
Wir wollen gleich noch einmal über ihre Verfahren ausführlicher sprechen. Aber der Weg des Patienten im Krankenhaus oder zum Orthopäden ist ja oft ein langer und beschwerlicher. Wie macht sich Arthrose eigentlich bemerkbar, woran erkennt man die ersten Zeichen?

Dr. Toft:
Die ersten Zeichen sind eigentlich, dass man so ein Steifigkeitsgefühl bekommt, besonders wenn das Gelenk lange Zeit in einer Stellung ist wie beim Sitzen. Die berühmten Geschichten wie im Restaurant: man geht zur Toilette und die ersten fünf, sechs Schritte sind so bißchen staksig. Und erst wenn man eingelaufen ist, so nach zehn, zwanzig Schritten dann geht das wieder ganz gut. Das ist schon so ein erstes Warnzeichen, dass eine Arthrose sich anbahnt. Das ist ein Stadium, wo es eigentlich noch gar nicht groß wehtut. Dann kommt das Stadium, wo dann der Schmerz dazukommt. Besonders bei Aktivitäten, wenn man dann versucht Sport zu machen. Im nächsten Stadium gibt es natürlich die Schwellungen. Das ist vor allem während dieser Phase, wo der Knorpel abgerieben wird. Dann gibt es eine Phase, wenn der Knorpel ganz abgerieben ist, wo eigentlich nichts mehr schwillt und wo es auch vorübergehend dann gar nicht mehr so wehtut. Und dann kommt die Phase, wo der Knochen selbst sich schon umwandelt. Dann gibt es den neuen Schmerz wieder, und der ist dann auch sehr sehr schwer beherrschbar.

Moderator:
Sind die Anzeichen erst mal erkannt, wie stellt der Arzt die Diagnose?

Dr. Toft:
Die Diagnose im Frühstadium ist natürlich sehr schwierig. Die müsste man eigentlich vor allem dadurch stellen, dass man sich mit dem Patienten intensiv unterhält. Das ist natürlich etwas, was heute im Zeitalter der Kernspintomographie und aller technischen Verfahren ein bißchen vergessen wird. Das meiste kann man eigentlich schon erfahren über diese Frage "Ist es eine Arthrose oder nicht?" - wenn man sich intensiv unterhält mit dem Patienten. Nächstes Stadium währe dann natürlich die Kernspintomographie, wo ja auch Knorpelflächen darstellbar sind im Gegensatz zum Röntgen. Im Röntgen erscheint die Arthrose natürlich erst zu einem Stadium, wo es eigentlich schon - na ja, zu spät kann man nicht sagen, das haben wir ja gerade gesehen, dass es eigentlich nie zu spät ist - aber wo eigentlich wichtige auch konservative, sprich nicht operative Methoden dann auch nichts mehr helfen. Deswegen ist die Kernspintomographie so wichtig für die Früherkennung auch.

Moderator:
Wir haben den ersten Anrufer in der Leitung, das ist Herr Heinz. Bitteschön, ihre Frage:

Anrufer - Herr Heinz:
Schönen Guten Tag! Ich bin begeisterter Sportler, noch relativ jung. Ich wollte jetzt einfach mal wissen, wie man sich eigentlich vor Arthrose schützen kann. Gibt es da irgendein besonderes Mittelchen?

Moderator:
Die Frage nach der richtigen Vorbeugung. Vielen Dank Herr Heinz für die Frage.

Dr. Toft:
Herr Heinz, das wichtigste ist natürlich, dass sie zunächst einmal sich richtig fit machen für den Sport, dass sie nicht übergewichtig sind, dass sie sich gut ernähren, dass sie vor allem Sportarten betreiben, die sie auch technisch gut beherrschen und dass sie vor allem nicht versuchen Weltklassesportler in ihren Bewegungsabläufen nachzumachen. Das ist ja ein großer Fehler, der viel gemacht wird. Das wird ja heute über die Fernseher in unsere Wohnzimmer getragen und man glaubt dann, dass man diese Bewegungsabläufe von Leuten die jeden Tag zweimal trainieren auch machen kann - aus dem Büro heraus. Und dann entstehen natürlich Sportverletzungen, auch Dauerschäden durch joggen, falsches Schuhwerk, falscher Boden, falsche Lauftechnik usw. Also, wenn sie diese Dinge beherzigen, dann denke ich werden sie an einer Arthrose vielleicht vorbeikommen.

Moderator:
Nun muss man ja irgendwann diese Krankheit behandeln. Welche bisherigen Verfahren gibt es dabei?

Dr. Toft:
Die Arthrose - die typische Behandlung ist zunächst einmal die physikalische Therapie, die Krankengymnastik, entzündungshemmende Medikamente. Dann natürlich auch Injektionen mit Hyaluronsäure zum Beispiel. Das ist ein Mittel, ein Stoff, den auch der Knorpel enthält. Mit diesen Methoden kommt man auch recht gut zurecht, solange man natürlich eine relativ harmlose Arthrosegrade hat, solange noch Knorpel vorhanden ist. Besonders wenn man dann noch die Muskulatur gut schult, wenn man auch sich sportlich entsprechend in dem Rahmen hält, den ich gerade eben angesprochen hatte. Und wenn die Arthrose weiter fortgeschritten ist, dann ist die herkömmliche Methode damit umzugehen natürlich die Korrektur von Beinachsen, beispielsweise bei O- oder X-Beinen, oder dann auch der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks.

Moderator:
Und sie beschäftigen sich natürlich in der Alpha-Klinik München schon seit längerem mit bestimmten Verfahren, mit der Shaving-Chrondoplastik bzw. Abrasionschrondoplastik, schwierige Worte. Was sind die Unterschiede zwischen diesen Verfahren?

Dr. Toft:
Also, im wesentlichen geht es darum den Körper dazu anzuregen, ein Gebilde - nämlich den Gelenkknorpel, der eben verloren gegangen ist - wieder neu zu bilden. Die Kritiker der Methode sagen natürlich "der Knorpel der da nachwächst ist ja gar kein Originalknorpel", was auch stimmt. Nur dieser nachgewachsene Knorpel wächst zu einer Schichtdicke nach, die in etwa auch der Schichtdicke des Originalknorpels entspricht. Er sieht auch genauso weiß aus, er tastet sich auch genauso an. Er sieht, wenn man ihn unter dem Mikroskop betrachtet, etwas anders aus, er hat auch etwas andere physikalische Eigenschaften. Aber zusammen mit einer Achskorrektur, zusammen mit der Wiederherstellung der Stabilität, führt das eben dazu, dass dieser nachgemachte Knorpel so funktioniert, wie der Originalknorpel auch funktioniert hat. Das ist ungefähr so, wie ein runderneuerter Reifen für dir Urlaubsreise noch gut ist, aber eben nicht mehr für ein Formel1-Rennen. So muss man sich das vorstellen.

Moderator:
Unser nächster Anrufer ist Herr Peter. Bitteschön, ihre Frage!

Anrufer - Herr Peter:
Guten Tag, ich bin 41 Jahre alt und habe Arthrose im Stadium Eins im Knie und in der Hüfte. Ich spritze mir zweimal im Jahr, also jeweils fünf Ampullen von Ostenil. Jetzt wollte ich wissen, ab was für eine Arthrosestufe wäre die Knochenabrasion möglich und wäre das auch für die Hüfte dann möglich.

Moderator:
Vielen Dank für Ihre Frage Herr Peter. Ihre Einschätzung.

Dr. Toft:
Im Stadium Eins oder auch Stadium Zwei, d.h. wenn noch Knorpel vorhanden ist, der aber nicht mehr schön glatt und sauber und blank ist, wie er ursprünglich ist, sondern schon ein bißchen ausgefluselt ist, dann sind das Therapien die dafür auch gut helfen. Wenn das natürlich dann weiter geht, dann muss man auch schauen ob die Beinachse in Ordnung ist, ob daran etwas gemacht werden muss. Man muss kucken ob die Menisken noch da sind. Es gibt ja heute auch die Möglichkeit, Meniskus wieder zu implantieren, also in das Knie wieder hineinzubringen. Wir benutzen da in der Alpha-Klinik zum Beispiel den Kollagenmeniskus dafür. Gerade Patienten, die den Meniskus schon verloren haben und schon eine Arthrose haben, zum Beispiel Stadium Eins - wie der Herr Peter sagt - da kann man dann durch den Einbau eines solchen Kollagenmeniskus das weitere Szenario sehr sehr günstig beeinflussen und möglicherweise das weitere Voranschreiten der Arthrose auch stoppen.

Moderator:
Die Abrasion bedarf ja einer längeren Nachbehandlung. Wie sieht die im einzelnen aus?

Dr. Toft:
Diese Abrasion hat natürlich nur dann Erfolg, wenn man diesem neuen Gewebe, was ja auf Blutauflagen basiert, die aus dem ausgefrästen Knochen herauskommen, für etwa zehn bis zwölf Wochen schont. Erst dann ist dieses neue Gewebe sozusagen trittfest. Geht dann auch nicht mehr kaputt, auch wenn man es belastet. Dadurch dass in der Regel auch die Beinachse mitkorrigiert wird, muss ja auch der Knochen, der dabei durchtrennt wird, wieder zusammenwachsen. Und diese beiden Vorgänge - die Neubildung des Knorpels und das zusammenwachsen oder wieder zusammenwachsen des Knochens - das dauert ungefähr diese Zeit. Danach muss eine Phase intensiven Auftrainierens folgen. So dass man sagen kann, dass nach ungefähr einem halben Jahr das Knie wieder sehr gut funktioniert.

Moderator:
Wir haben einiges darüber erfahren, wie Sie in der Alpha-Klinik München arbeiten. Welche Verfahren Sie einsetzen. Nun kommt es bei dem Patienten darauf an, welches Verfahren er wählt. Denn da ist ja immer die Qual der Wahl auch und nicht jeder Therapeut rät einem nur zu der einen Methode. Da steht ja eine Fassette zur Verfügung.

Vielen Dank Herr Dr. Toft, dass Sie hier im Studio waren.

Auf der Internetseite von n-tv/cnn wurde dieses Thema weiter diskutiert. Das Protokoll dazu ist hier nachzulesen: http://www.n-tv.de/3186801.html



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(mit Ton und Niederschrift des Textes)


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(Video auf Englisch / Niederschrift auf Deutsch)


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(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch)


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(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch)

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