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Bayern Journal auf RTL |
Dem Patienten Claus Kolb wurde zu einem künstlichen Kniegelenk geraten. Heute, vier Jahre nach dem Eingriff, ist er froh, sich für die Abrasionsarthroplastik bei Dr. Toft entschieden zu haben.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch)
Moderatorin:
Kniearthrose - eine Abnutzungserscheinung der Gelenke, die starke Schmerzen verursacht. In besonders schlimmen Fällen wurden bisher künstliche Kniegelenke eingesetzt. Doch es gibt auch neuere Operationsverfahren, die die Eigenheilung des Körpers unterstützen sollen.
Bericht:
Bei Claus Kolb fing es mit den Knieschmerzen schon 1990 an. Sie wurden immer schlimmer, bis er kaum noch Sport machen konnte. Die Diagnose lautete Kniearthrose. Hervorgerufen durch hohe Belastungen beim Sport und eine X-Beinstellung. Einige Fachorthopäden rieten ihm zu einem künstlichen Kniegelenk. Doch er entschied sich für eine neuere Operationsmethode. Vor vier Jahren ließ er den Eingriff durchführen.
Claus Kolb, Arthrose-Patient:
Heute sieht mein Knie hervorragend aus. Ich kann alles machen, schmerzfrei. Die Knorpel sind vorhanden, die Knorpelmasse. Ich kann Skifahren, Tennis spielen, ich kann Rad fahren, ich kann schwimmen und kegeln, dass sind so meine Sportarten. Und alles problemlos.
Bericht:
Kniearthrose bedeutet Knorpelverlust am Gelenkknochen. Je weiter der Knorpel verschwindet, desto größer werden die Schmerzen. Bei der neuartigen Operationsmethode wird die alte, abgestorbene Knorpelmasse im Knie entfernt. Anschließend werden die kahlen Knochenflächen mit einem Verfahren, das man Abrasion nennt, bearbeitet. Ein kleiner Kugelfräser raut die Oberfläche an. Dabei kommt ungefähr ein Millimeter Knochensubstanz weg. Der Knochen wird dadurch ganz leicht zum Bluten gebracht. Auf den Blutauflagen soll anschließend neue, gesunde Knorpelmasse nachwachsen.
Dr. med. Jürgen Toft, Knie-Spezialist:
Auch Gelenke, die eigentlich von allen anderen Chirurgen und Orthopäden für Kandidaten gehalten sind, ein künstliches Kniegelenk zu bekommen, auch solche Gelenke kann man vor einem künstlichen Kniegelenk bewahren. Und das Gelenk so wiederherstellen, runderneuern in Anführungsstrichelchen, dass das Gelenk nachher selbst auch für sportliche Einsätze wieder OK wird und sowohl im arthroskopischen Kontrollbild, als auch im Röntgenbild, als auch in der Kernspintomographie später wieder so aussieht, als wenn fast nichts gewesen wäre.
Bericht:
Kniearthrose kann im Prinzip jeden treffen. Risikofaktoren sind X- und O-Beine, da sie die Gelenke belasten. Genauso wie Überstrapazierungen beim Sport oder Übergewicht. Die Behandlung der Kniearthrose ist schwierig. Medikamente können zwar den Schmerz lindern, kurieren aber nicht die Symptome. Außerdem sind sie häufig magenschädlich. In schwerliegenden Fällen droht eine Operation oder ein künstliches Kniegelenk. So auch bei Claus Kolb. Die Schmerzen wurden von Jahr zu Jahr schlimmer.
Claus Kolb, Arthrose-Patient:
In meinem Knie da ging es zu wie in einem Steinbruch. Das ratterte ständig, sobald ich mein Knie bewegte. Mit der Zeit bekam ich auch starke Schmerzen. Dann wurde festgestellt, dass die Knorpel total beschädigt sind, d.h. es waren keine mehr vorhanden. Dann musste ich mich umsehen nach einem Spezialisten, der wohl den drastischen Fall ohne künstliches Knie beheben kann.
Bericht:
Behandelt wurde er schließlich in einer Münchner Spezialklinik. Anfangs machte er sich noch Sorgen, ob alles gut gehen wird wegen der neuen OP-Methode. Aber seine Entschlossenheit hat sich gelohnt. Der Eingriff verlief gut. Die Eigenheilung im Kniegelenk hat funktioniert.
Dr. med. Jürgen Toft, Knie-Spezialist:
Was wir in unseren eigenen wissenschaftlichen Untersuchungen herausgefunden haben, an vielen Hunderten solcher Fälle, ist zum einen, dass Alter keine Rolle spielt. Das funktioniert auch noch mit achtzig Jahren dieses Verfahren. Ich habe das schon oft gemacht in diesem Alter, sehr erfolgreich, auch ohne Probleme. Das zweite, was wir herausgefunden haben, ist, dass die Ergebnisse im Laufe der Jahre immer besser werden. Im Gegensatz zu den Prothesen, zu den künstlichen Kniegelenken, die im Laufe der Jahre immer schlechter werden.
Bericht:
4.100 Patienten wurden bisher wie Claus Kolb in München behandelt. Die Erfolgsquote liegt bei 90 Prozent. Erfunden wurde die Methode vor fünfzehn Jahren in den USA von Professor ... aus Michigan. Der Eingriff erfordert großes chirurgisches Geschick. Möglicherweise auch ein Grund dafür, dass es in Deutschland bisher nur einen Spezialisten für dieses Operationsverfahren gibt.
Dr. med. Jürgen Toft, Knie-Spezialist:
Wenn man das falsch macht - und da kann man viel daran falsch machen - dann kommt das Ergebnis natürlich nicht heraus. Wenn ich zum Beispiel zu flach fräse, dann bekomme ich einen ungenügenden Wuchs und damit auch eine ungenügende Stoßdämpfung für den Knochen, mit der Folge, dass der Patient bald Schmerzen hat. Wenn ich zu tief fräse, bekomme ich zwar einen schönen Belag, aber der darunter liegende Knochen hält nicht mehr und dann ist der Schmerz auch nicht weg.
Bericht:
Arthrosepatienten quälen sich oft jahrelang mit ihren Beschwerden herum. Die neue Methode ist für viele eine Chance, um das künstliche Kniegelenk herumzukommen.
Claus Kolb, Arthrose-Patient:
Es wurde eine Kernspintomographie gemacht. Dann wurde festgestellt, dass es fast fünf Minuten vor zwölf ist, weil sonst bekomme ich ein künstliches Knie. Dann habe ich sofort, da ich an die Sache geglaubt habe und optimistisch war, einen Termin zur Operation gemacht.
Bericht:
Vier Jahre ist das jetzt her. Bis jetzt bereut Claus Kolb seine Entscheidung nicht.
Moderatorin:
Das war's für heute vom Bayern Journal. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag Abend und würde mich freuen, wenn Sie auch nächste Woche wieder dabei sind. Bis dahin also Servus und Auf Wiedersehen. |
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Weitere Beiträge:
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 Zweite internationale Konferenz der IABJR
27.09.2007. Biologische Lösungen zur Anregung der Ersatzknorpelbildung im Knie und anderen Gelenken rücken auf den internationalen Fachkongressen immer mehr in den Vordergrund. Die von Prof. Toft vorgetragenen Ergebnisse einer klinischen Studie sowie seine 20-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet haben die Akzeptanz des Verfahrens unter den Orthopäden deutlich erhöht. |
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 Zurück in die Berge
26.09.2007. Prof. Jürgen Toft hilft 70-jährigem Terrence White, zu seinem geliebten Bergsport zurückzukehren, nachdem er drei Jahre zuvor sein Knie auf biologische Weise mit einer Kombination aus Abrasion und Beinumstellung "gerettet" hatte. In diesem Jahr bezwang Terrence White den Grossglockner, den höchsten Berg Österreichs. |
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 Medizin & Gesundheit Magazin
29.03.2007. Das Magazin „Medizin & Gesundheit“ porträtiert Prof. Dr. Jürgen Toft, den erfolgreichen Knie-Chirurg, als Münchner Visionär mit Weltruf |
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 Fernsehinterview auf TV München Gesundheit mit Prof. Dr. Jürgen Toft
07.02.2007. Am Freitag, den 16.2.2007 wurde auf München TV um 20.15 Uhr ein Interview mit Prof. Dr. Jürgen Toft ausgestrahlt. Schwerpunkte der Sendung waren die Behandlung der Arthrose - ohne Gelenkersatz und die operative Behandlung von Knieverletzungen im Sport (Kreuzband, Meniskus) Zu Gast war u.a. der bekannte America´s Cup Segler Stefan Grossmann. |
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 International Orthopaedic Magazine
04.07.2006. Das „International Orthopaedic Magazine“ informiert über die bevorzugten Operationstechniken führender Orthopäden im Bereich der Knie-, Schulter- und Hüftgelenksorthopädie. |
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 Arab Health 2006
11.01.2006. Prof. Jürgen Toft und sein Team auf der 2006 Arab Health Messe in Dubai |
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 Das Kreuz mit der Schulter
13.05.2005. FAZ-Beilage 'Golf International':
Dr. Michael Lehmann, Schulterspezialist in der Alphaklinik, erläutert die Ursachen von Verletzungen beim Golfsport sowie deren Behandlung und Vermeidung |
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 Schulterverletzungen beim Wintersport
02.01.2005. Felszeichnungen zeigen, dass die Menschen schon vor 20.000 Jahren Ski gefahren und bei Schnee dem Wild auf Brettern nachgejagt sind. Populär als Sport wurde diese winterliche Fortbewegungsart allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche technische Entwicklungen und ein weit verbreitetes Angebot an exzellent präparierten Pisten nicht nur in so genannten sicheren Schneegebieten haben zu einer explosionsartigen Entwicklung des Skisports geführt. Damit einhergehend hat sich aber auch die Verletzungsgefahr erhöht, vor allem die Schulter wird immer häufiger in Mitleidenschaft gezogen. |
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 Schulter-Symposium 2004 ein großer Erfolg
13.12.2004. Am 11. Dezember 2004 fand das erste von der Alpha-Klinik veranstaltete Schulter-Symposium im Arabella Hotel in München statt. Die Vorträge und Workshops zeigten Trends und Entwicklungen in der operativen und nicht operativen Behandlung von Schulter-Erkrankungen. |
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 "Gesund & Schön" auf n-tv
19.11.2004. In der TV-Reportage erläuterte Dr. Toft an einem Patientenbeispiel die Abrasionsmethode zur Behandlung von Kniearthrose.
(mit Ton und Niederschrift des Textes) |
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 n-tv - Gesund & Schön
01.10.2003. Dr. Toft war zu Gast im Studio von n-tv und beantwortete Fragen der Fernsehzuschauer zum Thema Kniearthrose. Anschließend wurde die Diskussion auf der Internetseite von n-tv/cnn weitergeführt.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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 tv.münchen - Neueröffnung der Alpha-Klinik
01.10.2003. Das Fernsehteam von tv.münchen war bei der Neueröffnung der Alpha-Klinik dabei. Nach erfolgreichen Umbauarbeiten hat die Klinik nun ihre Kapazitäten verdoppelt und bietet den Patienten jetzt noch mehr Service.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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