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"N24 Aktiv Report" - Dr. Toft im Interview |
Anhand eines Patientenbeispiels wird die Notwendigkeit einer Kreuzbandoperation erläutert.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch)
N24 - Moderatorin:
Das Kniegelenk gehört zu den am meisten beanspruchten Gelenken unseres Körpers. Und das gilt längst nicht nur für jene Menschen, die körperlich anstrengende Tätigkeiten nachgehen. Während früher Arbeitsunfälle für die hohen Krankenstände in deutschen Unternehmen verantwortlich waren, nimmt in den letzten Jahren die Zahl der Freizeit- und Sportunfälle kontinuierlich zu. Eine der häufigsten Sportverletzungen ist der Kreuzbandriss. Heute kann man mit Hilfe neuer und besonders komplikationsarmer Behandlungstechniken gute Therapieerfolge vorweisen.
Begleitkommentar:
René Schwotzer hat seinen letzten Skiurlaub in schlechter Erinnerung. Bei einem eher unspektakulären Sturz wurde ihm die falsche eingestellte Bindung zum Verhängnis. Der 28-jährige musste früher als geplant nach Hause fahren. Die unerfreuliche Diagnose: vorderer Kreuzbandriss.
Patient René Schwotzer (Unternehmensberater):
Das Problem war bloß, dass der rechte Ski nicht abgegangen ist oder während des ganzen Fallens drangeblieben ist. Und das war halt die Ursache dafür, dass ich mir das Kreuzband gerissen habe. Gemerkt habe ich es dadurch, dass ich nach dem Sturz aufstehen wollte und nach hinten weggeknickt bin und das Knie keinerlei Stabilität mehr hatte.
Begleitkommentar:
Nicht nur auf der Piste, sondern auch auf dem Fußballplatz ist das Kniegelenk so manchen Verletzungsrisiken ausgesetzt. Beim Badminton müssen die Knie Belastungen ausgleichen und Stöße abfedern. Die Kreuzbänder sind dabei sozusagen die Sicherheitsgurte unseres Knies.
Dr. Jürgen Toft, Alpha Klinik München
Die Kreuzbänder stabilisieren das Gelenk sozusagen zwischen vorn und hinten. Das bedeutet, dass verhindert das wegrutschen des Oberschenkelknochens gegenüber dem Schienbein, entweder nach hinten (das verhindert das vordere Kreuzband) oder nach vorn (das verhindert das hintere Kreuzband).
Begleitkommentar:
Als erfahrener Spezialist auf dem Gebiet der Kniechirurgie, stellte Dr. Jürgen Toft bereits im Jahr 1983 die Ergebnisse der arthroskopischen Operationstechnik vor. Damit war er einer der ersten Chirurgen weltweit, die diesem minimalinvasivem Verfahren zum Durchbruch verhalfen.
Dr. Jürgen Toft, Kniespezialist:
Das neue an dem arthroskopischen Operationsverfahren war, dass man das Gelenk selbst überhaupt nicht aufschnitt. Und dass man nur kleine Zusatzschnitte außerhalb des Gelenks benötigte für die Befestigung dann von dem verpflanzten Gewebe. Und das hat natürlich den großen Vorteil gehabt, dass diese großen Schnitte mit großen Verklebungen und Vernarbungen der Gelenkkapsel, mit Durchschneidungen von bestimmten Nerven, mit Verlust an Empfindung, auch mit Verlust an Feinsteuerung für den Muskeleinsatz und so weiter und so fort, dass diese ganzen Nachteile vermieden werden konnten.
Begleitkommentar:
Arthroskopische Knieoperationen sind heute reine Routineeingriffe. René Schwotzer bekommt ein Kreuzbandtransplantat aus der sogenannten Semitendinosussehne. Diese wird aus der Rückseite des Oberschenkels entnommen, vierfach vernäht und in das Kniegelenk verpflanzt. Für Leistungssportler empfiehlt sich übrigens ein Kreuzbandersatz aus dem zentralen Drittel der Kniescheibensehne. Die Fixierung erfolgt entweder mit sogenannten Interferenzschrauben oder Titanklammern. Bei Hobbysportlern ist die Semitendinosustechnik Operationsmethode erster Wahl. Vorteil: das verpflanzte Sehnenmaterial wird durch das noch vorhandene eigene Kreuzbandgewebe gezogen. So kann das Transplantat schneller einheilen. Damit stehen die Chancen sehr gut, dass das Gelenk seine ursprüngliche Stabilität wieder voll erreicht.
Dr. Jürgen Toft:
Wenn wir das Bild mal anschauen nach dem Einzug des Ersatzgewebes, dass von dem Ersatzgewebe kaum was zu erkennen ist. Das ist natürlich für das einheilen schön, weil wir von den Resten, die vom alten Kreuzband noch vorhanden waren, natürlich soviel wie möglich Gewebe aufgenommen haben und durch dieses Gewebe das Transplantat durchgezogen haben. Hier sehen Sie von den vier Sehnensträngen - sehen Sie die beiden hier vorn, und die anderen liegen so wie mein Finger das jetzt hier zeigt, praktisch dahinter unsichtbar. Jetzt kann man sich eben schöner vorstellen, wie das unter diesem etwas rötlich und etwas unübersichtlich wirkenden Gewebe aussieht.
Begleitkommentar:
Bereits kurz nach der Operation macht der Patient seine ersten Gehversuche. Lediglich eine Nacht muss er stationär in der Klinik verbringen. Und für das Abendprogramm ist auch schon gesorgt. Jeder Patient erhält sein persönliches Operationsvideo. So kann René Schwotzer alles noch mal in Ruhe Revue passieren lassen.
Und zu guter Letzt gibt's während der Chefvisite dann noch weitere Instruktionen für die Rehabilitationsphase. Etwa zehn Tage ist Herr Schwotzer jetzt auf Krücken angewiesen. Die bewegliche Schiene sollte er sechs Wochen lang tragen. In diesem Zeitraum gilt außerdem "no sports", Physiotherapie natürlich ausgenommen.
Da der Eingriff ohne Komplikationen verlaufen ist, wird das Knie des Hobbyskifahrers bald wieder voll funktionsfähig sein. |
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Weitere Beiträge:
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 Zweite internationale Konferenz der IABJR
27.09.2007. Biologische Lösungen zur Anregung der Ersatzknorpelbildung im Knie und anderen Gelenken rücken auf den internationalen Fachkongressen immer mehr in den Vordergrund. Die von Prof. Toft vorgetragenen Ergebnisse einer klinischen Studie sowie seine 20-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet haben die Akzeptanz des Verfahrens unter den Orthopäden deutlich erhöht. |
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 Zurück in die Berge
26.09.2007. Prof. Jürgen Toft hilft 70-jährigem Terrence White, zu seinem geliebten Bergsport zurückzukehren, nachdem er drei Jahre zuvor sein Knie auf biologische Weise mit einer Kombination aus Abrasion und Beinumstellung "gerettet" hatte. In diesem Jahr bezwang Terrence White den Grossglockner, den höchsten Berg Österreichs. |
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 Medizin & Gesundheit Magazin
29.03.2007. Das Magazin „Medizin & Gesundheit“ porträtiert Prof. Dr. Jürgen Toft, den erfolgreichen Knie-Chirurg, als Münchner Visionär mit Weltruf |
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 Fernsehinterview auf TV München Gesundheit mit Prof. Dr. Jürgen Toft
07.02.2007. Am Freitag, den 16.2.2007 wurde auf München TV um 20.15 Uhr ein Interview mit Prof. Dr. Jürgen Toft ausgestrahlt. Schwerpunkte der Sendung waren die Behandlung der Arthrose - ohne Gelenkersatz und die operative Behandlung von Knieverletzungen im Sport (Kreuzband, Meniskus) Zu Gast war u.a. der bekannte America´s Cup Segler Stefan Grossmann. |
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 International Orthopaedic Magazine
04.07.2006. Das „International Orthopaedic Magazine“ informiert über die bevorzugten Operationstechniken führender Orthopäden im Bereich der Knie-, Schulter- und Hüftgelenksorthopädie. |
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 Arab Health 2006
11.01.2006. Prof. Jürgen Toft und sein Team auf der 2006 Arab Health Messe in Dubai |
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 Das Kreuz mit der Schulter
13.05.2005. FAZ-Beilage 'Golf International':
Dr. Michael Lehmann, Schulterspezialist in der Alphaklinik, erläutert die Ursachen von Verletzungen beim Golfsport sowie deren Behandlung und Vermeidung |
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 Schulterverletzungen beim Wintersport
02.01.2005. Felszeichnungen zeigen, dass die Menschen schon vor 20.000 Jahren Ski gefahren und bei Schnee dem Wild auf Brettern nachgejagt sind. Populär als Sport wurde diese winterliche Fortbewegungsart allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche technische Entwicklungen und ein weit verbreitetes Angebot an exzellent präparierten Pisten nicht nur in so genannten sicheren Schneegebieten haben zu einer explosionsartigen Entwicklung des Skisports geführt. Damit einhergehend hat sich aber auch die Verletzungsgefahr erhöht, vor allem die Schulter wird immer häufiger in Mitleidenschaft gezogen. |
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 Schulter-Symposium 2004 ein großer Erfolg
13.12.2004. Am 11. Dezember 2004 fand das erste von der Alpha-Klinik veranstaltete Schulter-Symposium im Arabella Hotel in München statt. Die Vorträge und Workshops zeigten Trends und Entwicklungen in der operativen und nicht operativen Behandlung von Schulter-Erkrankungen. |
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 "Gesund & Schön" auf n-tv
19.11.2004. In der TV-Reportage erläuterte Dr. Toft an einem Patientenbeispiel die Abrasionsmethode zur Behandlung von Kniearthrose.
(mit Ton und Niederschrift des Textes) |
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 n-tv - Gesund & Schön
01.10.2003. Dr. Toft war zu Gast im Studio von n-tv und beantwortete Fragen der Fernsehzuschauer zum Thema Kniearthrose. Anschließend wurde die Diskussion auf der Internetseite von n-tv/cnn weitergeführt.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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 tv.münchen - Neueröffnung der Alpha-Klinik
01.10.2003. Das Fernsehteam von tv.münchen war bei der Neueröffnung der Alpha-Klinik dabei. Nach erfolgreichen Umbauarbeiten hat die Klinik nun ihre Kapazitäten verdoppelt und bietet den Patienten jetzt noch mehr Service.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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 Bayern Journal auf RTL
01.11.2002. Dem Patienten Claus Kolb wurde zu einem künstlichen Kniegelenk geraten. Heute, vier Jahre nach dem Eingriff, ist er froh, sich für die Abrasionsarthroplastik bei Dr. Toft entschieden zu haben.
(Video auf Deutsch / Niederschrift auf Deutsch) |
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