deutschenglishfrancaisnederlandsitalianoespanolrussischarabisch
Alpha Klinik Homepage
Schulter  Hüfte  Übersicht   Philosophie   Guided Tour   Erfolg schafft Vertrauen   News   Kontakt 
Meniskus
Arthrose
Kniescheibe
Kreuzband
Knorpeltransplantat
Buch
Fallbeispiele
Prof. Dr. Toft
Dr. Rolf Krebs
Dr. Zimmerer
Dr. Salgo
Dr. Erhorn
Dr. Gramlich
Einleitung
Osteopathie
Matrix Therapie
Trainingstherapie
Isokinetisches & Propriozeptives Training
Gyrontonic- Espansion-System
Aqua-Ciser
Akupunktur
Gesundes Leben
Präventivmedizin
Arthrose Hotline
Hüftarthrose-Hotline
Sportverletzung Hotline
Schulter-Hotline
Beratung & Termin
Kontakt
Häufige Fragen
Versicherung & Recht
Alphalinks
Video – Interviews
Künstlicher Gelenkersatz

In welchen Fällen ersetzt man das Kniegelenk?

Unter besonderen Umständen, vor allem wenn es sich um ältere und nicht mehr sehr aktive Menschen handelt, aber auch bei stark deformierten Gelenken, in denen praktisch alle Teile des Gelenks schwer beschädigt sind, bleibt oft nichts weiter übrig, als ein künstliches Kniegelenk ins Auge zu fassen. Dabei werden die beschädigten Flächen ersetzt, entweder in Form eines Teilersatzes (Schlittenprothese) oder auch als sogenannte Totalprothese mit Ersatz aller Flächen. Ob die Kniescheibenrückfläche ebenfalls mitersetzt wird, hängt vom Mitbefall dieses Gelenkabschnitts ab. Das künstliche Kniegelenk kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn entweder die oben genannten Faktoren gegeben sind oder aber reparative Methoden wie z.B. die Abrasionsarthroplastik fehlgeschlagen sind.

Wie erfolgreich ist diese Behandlung?

Das künstliche Kniegelenk ist besser als sein Ruf. Durch den Ersatz der verlorengegangenen Knorpelflächen mit Metall bzw. Plastikflächen (aus Polyethylen) kann der Schmerz in aller Regel zuverlässig beseitigt werden, vor allem für Alltagsbelastungen. Stärkere Belastungen sind aufgrund der Gefährdung im Hinblick auf eine Prothesenlockerung aber auch auf einen vermehrten Verschleiß des Polyethylens nicht empfehlenswert. Die Prothesenteile werden bei jüngeren Patienten ohne Knochenzement durch sogenanntes "Press Fit", eingesetzt, während bei älteren Patienten zur Befestigung sogenannten Knochenzement (ein schnell aushärtendes Polymer) benutzt wird. Bei guter Operationstechnik und richtigem Umgang mit dem "neuen Knie" durch den Patienten sind die Ergebnisse nach derartigen Operationen sehr gut.

Wann kann ich mich wieder normal bewegen?

Nach einem stationären Aufenthalt von etwa einer Woche in der Alpha-Klinik organisieren wir in der Regel einen Anschlußaufenthalt in einer speziell darauf eingerichteten Reha-Klinik, wo der Patient dann noch etwa einmal für vier Wochen verbleibt. Bei der Entlassung aus der Reha-Klinik kann das Gelenk dann normalerweise ohne Krücken belastet werden und die Bewältigung des Alltags dürfte dann keine wesentlichen Probleme mehr bereiten, wenngleich noch für zwei bis drei Monate eine ambulante Rehabilitation fortgesetzt werden sollte.

Wie lange werde ich arbeitsunfähig sein?

Nach einer Knieprothesenoperation, auch nach einer Teilprothese, sollte eine Arbeitsunfähigkeit von etwa sechs bis acht Wochen einkalkuliert werden, vor allem wegen des notwendigen und sinnvollen Rehaklinikaufenthalts.

Wie sieht es mit der Rückkehr zum Sport aus?

Radfahren, Schwimmen, Golf und Wandern sowie leichtes Krafttraining stellen kein Problem nach einer Knieprothesenoperation dar. Sportarten, die allerdings Stöße oder Verdrehungen auf das Gelenk bringen, sollten nach derartigen Operationen auf Dauer gemieden werden.




Weitere Beiträge:


Kniegelenksarthrose  
Kniegelenksarthrose



Bioprothese  
Bioprothese


© 2001-2008 Alpha-Klinik GmbH. Alle Rechte vorbehalten.    Impressum