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„Hoogland- Safe –Katheter“ -Therapie bei Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen

In der Alpha Klinik, Abteilung Dr. Hoogland wurde eine neue, sichere Katheter-Therapie entwickelt.

Die „Hoogland- Safe –Katheter“ Therapie hat sich bei kleineren Bandscheibenvorfällen mit sehr heftigen Rücken- oder Beinschmerzen; bei Narbenbildung nach einer bereits durchgeführten Bandscheibenoperation und bei nicht sehr ausgeprägten spinalen Stenosen (Einengung durch Verschleiß) als sehr effektiv erwiesen.
Hierbei wird unter örtlicher Betäubung und Bildwandlerkontrolle ein sehr dünnes, gebogenes Röhrchen direkt an die Stelle geführt, wo die Bandscheibe oder die Narbe eine Reizung der Nerven verursacht. Durch dieses Röhrchen wird dann ein Enzympräparat zugeführt, um Narben zu lösen. Zum Schluss wird gezielt ein Corticoid-Präparat hinterlassen, um Entzündungen vorzubeugen und Vernarbungen zu vermeiden.
Danach wird an dieser Stelle ein Katheter verlegt. Am nächsten Tag wird durch den Katheter ein Depot-Corticoid-Präparat eingespritzt und der Katheter entfernt. Zwei Stunden danach kann der Patient nach Hause entlassen werden.

Diese Technik wird von Dr. Hoogland bereits seit 1999 angewendet.

Der „Hoogland –Safe- Katheter „ ist nicht mit dem „Racz Katheter“ zu verwechseln!
Die Katheter-Therapie nach Professor Racz hat in letzter Zeit häufig Anwendung bei Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen erfahren. Bei dieser Therapie kann es jedoch zu sehr ernsthaften Komplikationen mit Verletzungen der Nervenhaut (Dura) oder Infektionen kommen. Zudem wird diese Racz - Therapie bei Problemen angewandt, bei denen eine minimal invasive endoskopische Operation in der Abteilung Dr. Hoogland bessere Ergebnisse und mehr Sicherheit bieten würde.

Die „Hoogland- Safe –Katheter“ - Therapie ist nicht zu verwechseln mit der Facettgelenkblockade:

Bei Patienten bei den mit Hilfe von Kernspintomographie – oder Röntgenaufnahmen
nachgewiesen werden kann, dass die Rückenschmerzen durch einen Verschleiß der Wirbelgelenke ( Facettengelenke ) verursacht werden, wird eine Facettgelenkblockade durchgeführt.

Unter Bildwandlerkontrolle werden gereizte schmerzauslösende Wirbelgelenke punktiert und reizlindernde Medikamente direkt innerhalb des Gelenkes eingebracht.
Um die gleiche gewünschte Wirkung der Schmerzreduktion zu erzielen sind im Vergleich zur herkömmlichen Injektionsbehandlung an der Wirbelsäule – aufgrund der exakten örtlichen Gabe- nur minimale Medikamentenmengen notwendig.

Nervenwurzelblockade

Bei Patienten mit heftigen, ausstrahlenden Schmerzen aufgrund einer Reizung oder
Schwellung der spinalen Nervenwurzel, die in den meisten Fällen mit einer Kernspintomographie nachgewiesen werden kann, können bereits ein oder zwei gezielte Injektionen mit Cortison Wunder bewirken.

Unter Bildwandlerkontrolle wird in Lokalanästhesie, eine dünne Nadel direkt an die betroffene Nervenwurzel geführt. Durch die Umspülung der Nervenwurzel mit 2cc Cortison tritt eine unmittelbare Schmerzlinderung ein.

In seltnen Fällen muss diese Behandlung ein zweites mal wiederholt werden.

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