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Frau Brand mit ihrem Operateur Dr. Schubert (links) und Oberarzt Christian Wagner |
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Frau Claudia Brand (41) aus Wörishofen durchlebte eine echte Tortur, als sie wegen stärkster Nacken- und Rückenschmerzen drei Jahre lang von einem Arzt zum nächsten pilgerte - ohne eine Diagnose und mit beängstigenden Prognosen. Noch heute berichtet sie voller Emotionen über die durchlebte Zeit, die Ängste und Selbstmordgedanken. Ein Münchner Orthopäde prognostizierte ihr z.B., dass sie im Falle einer Operation zum Pflegefall mit einer Magensonde würde und riet stattdessen zu Cortison- und Schmerzmittelinfusionen. Ohne eine Diagnose zu stellen, empfahl ein Münchner Neurochirurg einen Cocktail aus Morphium- und Psychopharmaka. Eine Münchner Uniklinik entließ die Schmerzpatientin nach einer Myelographie (Hirnwasseruntersuchung) mit der Diagnose "Ihnen fehlt nichts" mit stärkeren Schmerzen als zuvor und verwies die Patientin in die Schmerzambulanz zu Psychologen und Psychiatern. Das Morphium, das Frau Brand seit einiger Zeit nahm, wirkte nicht mehr, Ärzte rieten zu immer höheren Dosen, inzwischen konnte Frau Brand kein normales Leben mehr führen, lebte in einem Hotel, weil sie ihre Hausarbeit nicht mehr alleine bewältigen konnte.
Als ehemalige Krankenschwester wollte Frau Brand dieses Schicksal nicht einfach hinnehmen und suchte im Alleingang nach Lösungen.
Sie hatte Glück, ihr ehemaliger Kollege, Oberarzt Christian Wagner und Operateur Dr. Michael Schubert in der Alpha Klinik diagnostizierten mittels Kernspin und einer eingehenden neurologischen Untersuchung zwei Bandscheibenvorfälle im Nacken. Das Ergebnis der bildgebenden Diagnostik wurde später auch durch eine Discographie bestätigt. Beide Bandscheiben waren symptomatisch, d.h. sie verursachten die starken Schmerzen und Funktionsausfälle.
Wirbelsäulenspezialist Dr. Michael Schubert ersetzte die degenerativen Bandscheiben mit zwei Bandscheibenprothesen. Frau Brand ist seit ihrer Operation schmerzfrei und steht wieder mitten im Leben. Die ehemalige Krankenschwester hofft darauf irgendwann ins Berufsleben zurück kehren zu können - wenn auch nicht mehr in die körperlich stark belastende Pflege von Patienten, die vermutlich ihre Wirbelsäulenprobleme begünstigt hatte. Es ist ihr wichtig, dass ihre Geschichte bekannt wird, denn sie ahnt, dass ihr Schicksal kein Einzelfall ist, weshalb sie sich an Zeitschriften wie "Bild der Frau" oder die Münchner Abendzeitung gewandt hat.
Wir wünschen Frau Brand alles Gute für ihre weitere Genesung und danken ihr für die Offenheit, mit der sie über ihre Erkrankung berichtet.
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