Die Wirbelsäulenchirurgie: Moderne Technologie für die Diagnose chronischer Rückenschmerzen.
Voruntersuchung
Um chronische Rückenschmerzen behandeln zu können, muss zuerst der Ursprung des Schmerzes exakt bestimmt werden. Folgende Voruntersuchungen ergeben eine fundierte Diagnose:
- Orthopädisch-neurologische Untersuchung
- Kernspintomographie – liefert genaueste Abbildungen der Wirbelsäule und ihrer vielfältigen krankhaften Veränderungen (auch: MRT, MRI)
- Spine Motion Analysis, EMG – Beweglichkeitstest, Muskelreaktionstest
- Krafttest mittels der medizinischen Kräftigungstherapie (MedX) – misst die Kraft der lumbalen und cervikalen Extensoren
- Röntgenaufnahmen – zeigen krankhafte Veränderungen von Knochen
- Blutuntersuchungen (gezielt auf Rheuma, Gicht und weitere entzündliche Prozesse)
Diagnose Bandscheibenvorfall
Ergeben die oben genannten Untersuchungen eine eindeutige Diagnose, bspw. Bandscheibenvorfall ohne erhebliche Verschleißerscheinungen, kann bereits eine Therapie vorgeschlagen werden – im Fall eines Bandscheibenvorfalls eine endoskopische Nukleotomie. Haben die Voruntersuchungen keine eindeutige Diagnose ergeben, oder konnte nicht erbracht werden welche der erkrankten Bandscheiben die symptomatischen Schmerzen hervorruft, wird eine weitere Untersuchung erforderlich:
Diskographie
Bei der Diskographie handelt es sich um eine neue Diagnosetechnik, unter örtlicher Betäubung wird mittels einer feinen Spinalnadel ein Kontrastmittel in die Bandscheibe injiziert. Anhand von Aufnahmen und der Reaktion des Patienten (typische Beschwerden) kann die krankhafte, degenerierte Bandscheibe bestimmt werden.
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