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 Golfer's Corner |
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Bandscheibenvorfall HWS |
Perkutane Nukleotomie
BEIM BANDSCHEIBENVORFALL AN DER HALSWIRBELSÄULE MUSS NICHT MEHR VERSTEIFT WERDEN
Wann ist die Behandlung notwendig?Patienten mit einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule verspüren Schmerzen im Nackenbereich, die bis auf die Schulter und in den Arm ausstrahlen. Die Schmerzen sind oft mit Ausfallerscheinungen, Kribbeln und Gefühlsverminderung im Arm und in der Hand verbunden. |
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MRT eines Bandscheibenvorfalls |
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Können die Beschwerden nicht mit Ruhe, Schmerzmitteln und Physiotherapie behoben werden, ist die perkutane Nukleotomie eine sehr gute Alternative zur risikoreichen, offenen Operation. Bei der perkutanen Nukleotomie werden die feinen Nervenstrukturen geschont und die Mobilität der Bandscheiben wird vollends erhalten. Diese Operationsmethode kann auch in schweren Fällen, bei besonders großen Vorfällen oder bei Stenosen, angewandt werden. Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule kann durch Kernspintomographieaufnahmen nachgewiesen werden. |
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Welche Technik wird angewandt?
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3D Animation der Nukleotomie in der Halswirbelsäule |
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Die perkutane Nukleotomie ist eine neue, minimalinvasive Eingriffstechnik, die in den meisten Fällen auf ambulanter Basis mit einer schonenden, örtlichen Betäubung durchgeführt werden kann. Das Verfahren wurde von Dr. Hoogland nach der Technik von Dr. Bonati aus den USA modifiziert und verfeinert.
Das Verfahren wird steril in einem nach neustem Stand der Technik ausgestatteten Operationssaal unter Anästhesie-Betreuung durchgeführt. Der Patient liegt dabei, örtlich betäubt, bequem auf dem Rücken. Kleine Kanülen mit zunehmenden Durchmesser werden zum Bandscheibenvorfall geführt. Mit einem speziellen „Spinescope“ wird der Vorfall sichtbar gemacht und mit feinen Instrumenten entfernt, wodurch der eingeklemmte Nerv wieder frei kommt. In bestimmten Fällen wird, mit Hilfe eines Spezialenzyms, der Bandscheibenkern verkleinert um den Außenfaserring für die anschließende Heilung zu entlasten. Im Gegensatz zu einer konventionellen Operation bei Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule muss bei diesem Verfahren nicht versteift werden. Der Eingriff dauert ca. 45 Minuten und kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden. Der Patient kann bereits 2 Stunden nach dem Eingriff den Aufwachraum selbständig verlassen und in sein Klinikzimmer oder Hotel begleitet werden. Da es sich um eine minimalinvasive Operation handelt, gibt es keine nennenswerten Komplikationen, Schmerzen oder Narben. Normalerweise kann der Patient, nach einer gründlichen Nachuntersuchung, am folgenden Tag nach Hause entlassen werden. Auf eine Halskrause kann vollends verzichtet werden.
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Verkleinern des Bandscheibenvorfalls mit einem Spezialenzym |
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Abtrennen und Absaugen des betroffenen Bereiches |
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Beim Halsbandscheibenvorfall muss nicht mehr versteift werden !Welche Nachbehandlung und Rehabilitation ist erforderlich? In der Regel verschwindet der Schmerz unmittelbar nach der perkutanen Nukleotomie und die Patienten können einen Tag nach dem Eingriff nach Hause entlassen werden. Nur in seltenen Fällen greifen Patienten zu einem leichten Schmerzmittel. Am Tag nach dem Eingriff findet eine ärztliche Kontrolluntersuchung statt. Zusätzlich erklärt ein Physiotherapeut dem Patienten das richtige postoperative Verhalten und die bevorstehenden Rehabilitationsmaßnahmen, die in der Regel eine Woche nach dem Eingriff beginnen können. Bereits eine Woche nach der Operation können leichte Bürotätigkeiten ausgeführt werden. Spätestens sechs Wochen nach der perkutanen Nukleotomie kann der Körper im Sport wie im Beruf wieder voll belastet werden.
Wie hoch ist die Erfolgsquote? Die Daten aller von uns operierten Patienten werden anhand von Fragebögen statistisch ermittelt und ausgewertet. Seit 1991 wurden in der Alpha Klinik mehr als 1.100 Halswirbeloperationen durchgeführt. Bei über 90 % der Patienten konnte ein gutes bis sehr gutes Ergebnis erzielt werden, bis heute hat sich nur einmal eine ernsthafte Komplikation ergeben. Seitdem wurde die Technik mit neuen Instrumenten angepasst. Das Risiko eines erneuten Bandscheibenvorfalls im Halswirbelsäulenbereich ist sehr klein. (siehe Forschungsergebnisse)
Was sind die Vorteile der perkutanen Nukleotomie gegenüber der offenen Operation?
- Die perkutane Nukleotomie ist ein sicheres und risikoarmes Verfahren, dabei mindestens so effektiv wie ein offener Eingriff.
- Für mehr als 90 % der Patienten kann eine Versteifungsoperation vermieden werden.
- Nur eine sehr geringe Gewebemenge wird entfernt, dadurch bleibt eine gute Stabilität erhalten.
- Die feinen Nervenstrukturen werden, im Gegensatz zur offenen Operation, geschont.
- Da bei der perkutanen Nukleotomie nicht versteift wird, werden die angrenzenden Bandscheiben nicht zusätzlich belastet.
- Die perkutane Nukleotomie kann ggf. in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
- Eine postoperative Halskrause ist nicht notwendig.
- Der Patient kann ambulant behandelt werden oder bereits am Tag nach dem Eingriff entlassen werden, d.h. lange Krankenhausaufenthalte werden dem Patienten erspart.
Allgemeine Hinweise vor einer Operation
Forschungsergebnisse und Studien
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