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 Golfer's Corner |
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Ein typisches Patientenprofil |
Typisches Beispiel für eine Bandscheibenprotheseoperation
- Sicherheitsdienstmitarbeiter, 38 Jahre alt, männlich
- Bereits an Bandscheibe L4-L5 voroperiert, mit temporärer Besserung der Beschwerden
- Es besteht keine Indikation zur erneuten Bandscheibenoperation oder Dekompression
- Konstante, starke Schmerzen seit über 6 Jahren
- Gelegentlich Beinschmerzen, aber Rückenschmerzen überwiegen
- Schmerzskala Rücken = 2 / Bein links=9 rechts=9 (0= starker Schmerz, 10 = kein Schmerz)
- Stehen und Sitzen sehr schmerzhaft
- Schmerzfreies Arbeiten ist nicht möglich
- Schwerwiegende Einschränkungen des täglichen Lebens
- Schmerztherapie bringt keine nennenswerte Besserung
- Keine Symptome von Nerveneinklemmung
- Keine Indikation einer geistigen Erkrankung
- Der Arzt empfiehlt: Akzeptieren Sie den Schmerz
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Befunde- Körperliche Untersuchung zeigte keine Taubheit und Abweichungen
- Das Röntgenbild zeigt zwei verschmälerte Bandscheiben
- Das Röntgenbild entspricht seinem Alter
- Kernspin: Zwei untere Bandscheiben sind ausgetrocknet
- Kernspin: Kein Bandscheibenvorfall oder Nerveinklemmung sichtbar
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Diskographie (Schmerzprovokationstest)Die Diskographie ergab leichte Abweichungen der Etage L5/S1, die jedoch nicht den typischen Schmerz auslöste. Etage L4/L5 bestätigte sich als symptomatisch.
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BehandlungNur die symptomatische Bandscheibe wurde über den Bauchzugang mit einer Bandscheibenprothese ersetzt. |
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Postoperative Behandlung und ErgebnisseEine besondere Rehabilitation war nicht notwendig.
Tagsüber wurden die Wirbelsäule und die tiefen Bauchwunden von einer weichen Bandage gestützt.
Der Patient konnte seine normalen Aktivitäten nach 6 Wochen wieder aufnehmen.
Der Schmerz und die Beeinträchtigungen sind verschwunden.
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Ist das der normale Verlauf ?Es gibt Fälle, bei denen die Schmerzen weiterhin bestehen. Mögliche Komplikationenkönnen meistens gut behandelt werden. Ein weiterer Eingriff ist nur selten notwendig, hierbei handelt es sich meistens um die Dekompression der Nervenwurzel (Eingriff erfolgt über den Rückenzugang). Noch seltener muss eine weitere Stabilisierung der Wirbelsäule via Abdomen oder Rücken erfolgen.
Die Ergebnisse nach einer Bandscheibenprothesenoperation hängen von der Diagnose, dem Alter und der angewendeten Technik zusammen. Je weniger Abweichungen die Wirbelsäule aufweist, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Es ist möglich, dass dabei weitere, weniger offensichtliche Aspekte eine weitere Rolle spielen. In sehr seltenen Fällen kann eine Bandscheibenprothese aufgrund technischer Probleme – wie schlechte Knochenqualität – nicht implantiert werden. In diesem Fall ist eine Fusion eine gute Alternative. |
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