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Häufig gestellte Fragen (FAQ) |
Häufig gestellte Fragen zur Bandscheibenprothetik in der Alpha Klinik in München
Drs. W.S. Zeegers, Facharzt für Orthopädie, Spezialist für Bandscheibenprothetik seit 1989
Drs. Willem Zeegers Alpha Klinik Effnerstrasse 38 81925 München Germany Europe zeegers@alphaklinik.de
(Konsultation und Behandlung nur in München) Weitere Informationen: www.discprosthesis.com
Persönliche Assistentin in den Niederlanden Nicole Haesen Maastricht (Englisch, Holländisch) Tel.: +31 43- 356 04 45 Fax: +31 43- 356 04 40 Email: secretaresse@alphaklinik.demon.nl
Fragen Sie nach: * Arrangements * Terminvergabe * Häufig gestellten Fragen * etc… (Konsultation und Behandlung nur in München)
oder rufen Sie unser Sprechstunde in München an: Tel. + 49 89 20 4000 200 (Rezeption – Deutsch, Englisch) Fax +49-89 204 000 295
FRAGE: Wie viel Erfahrung hat Drs. Zeegers mit der Implantation von Bandscheibenprothesen? ANTWORT: Drs. Zeegers hat über 17 Jahre Erfahrung mit dem Implantat. Seit 1989 implantierte er mehr als 1700 Bandscheibenprothesen, ein Teil davon auch Mehretagenoperationen (Bandscheibenprothese auf mehreren Segmenten). Die lange Erfahrung mit dieser Operationstechnik lehrte ihn die Gefahren, aber auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung, zu erkennen. Basierend auf diesen Erfahrungswerten kann Drs. Zeegers die richtige, individuelle, Lösung aus einer Reihe von Behandlungsansätzen auswählen. Neben der Bandscheibenprothetik von Einzel- sowie Mehretagenoperationen ist Drs. Zeegers auch Experte in der Kombination von Stabilisierungstechniken, Fusionen oder anderen Behandlungen mit der Bandscheibenprothese.
FRAGE: Weshalb sollte ich mit von Drs. Zeegers behandeln lassen? ANTWORT: 1) Einwandfreie Diagnostik (in Kombination mit einem Neurologen) 2) 17 Jahre Operationserfahrung mit der Prothese (1800 Implantate) 3) Grosse Auswahl an Implantaten (unabhängig von FDA Regulationen oder Hersteller)
Zu 1) Drs. Zeegers ist seit über 30 Jahren operativ als Orthopäde tätig, 17 davon mit der Implantation der Bandscheibenprothese. Über die vielen Jahre eignete sich Drs. Zeegers eine große Expertise in der Diagnostik und akkuraten Therapieempfehlung bei chronischen Schmerzpatienten an. Nur eine einwandfreie Analyse führt zum operativen Erfolg.
Zu 2) Nur ein sehr erfahrener Operateur kann falsche Indikationen, Komplikationen und enttäuschende Resultate verhindern. Eine Studie der renommierten Fachzeitschrift Orthopedics today fand heraus, dass erfahrene Operateure bessere Operationserfolge erreichen, als weniger erfahrene Operateure (Orthopedics today: 2004;24:1).
Zu 3) Um gute Erfolge zu gewährleisten und Komplikationen zu vermeiden, spielt die Wahl des Implantats eine entscheidende Rolle. Seit einiger Zeit implantiert Drs. Zeegers die Active L Bandscheibenprothese. Dank der ständigen Verbesserungen des Implantats und der Technik, liegt die Erfolgsquote derzeit bei über 85%. Lesen Sie hierzu mehr (Link zu Erfolgsquote) Weltweit werden unterschiedlichste Behandlungsmodelle angeboten. Drs. Zeegers kann, dank seiner Erfahrung, aus den diversen Techniken die beste individuelle Lösung für Sie herausfinden.
FRAGE: Was kann ich im Vorfeld der Operation tun, um meine Erfolgschancen zu verbessern? ANTWORT: Halten Sie sich fit. Setzen Sie die Babypille (erhöht das Risiko einer Thrombose), blutgerinnungshemmende Mittel oder Aspirin-ähnliche Medikamente (erhöhen das Blutungsrisiko) im Vorfeld der Operation ab. Versuchen Sie Ihr Body Mass Index (BMI) zu reduzieren. Bei schlankeren Patienten ist der Operationszugang unproblematischer, die Komplikationsrate ist wesentlich geringer, die anschließende Rehabilitation fällt ihnen leichter.
FRAGE: Was ist der Body Mass Index (BMI) ANTWORT: Der Body Mass Index berechnet sich aus dem Körpergewicht (kg) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m²). Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht: (Körpergröße in m)2. Die Einheit des BMI ist demnach kg/m2. Dies bedeutet, eine Person mit einer Körpergröße von 160 cm und einem Körpergewicht von 60 kg hat einen BMI von 23,4 [60: (1,6 m)2 = 23,4]. Ein Rechenbeispiel: Misst Ihre Körpergröße 1.82 m, so lautet der Divisor (1.82*1.82) = 3.3124. Wiegen Sie 70.5 kg, so ist Ihr BMI 21.3 (70.5 / 3.3124).
Der Body Mass Index (BMI) wird in Grade eingeteilt: Untergewicht: BMI unter 19 – Sie haben das optimale Gewicht für Ihre Größe. Eine leichte Gewichtszunahme könnte Ihnen nicht schaden. Normalgewicht: BMI 20 – 25. Sie haben ein gesundes Gewicht. Eine Operation mit Bauchzugang bedeutet für Sie kein zusätzliches Risiko. Grad I: Übergewicht BMI 25 – 30. Sie haben Ihr optimales Gewicht überschritten. Gesundheitliche Probleme könnten die Folge sein, deshalb wäre eine Gewichtsabnahme von Vorteil. Eine Operation mit Bauchzugang könnte erschwert sein, die Komplikationsrate ist erhöht. Grad II: Adipositas BMI 30 – 40. Sie haben Ihr optimales Gewicht überschritten. Gesundheitliche Probleme könnten die Folge sein, deshalb ist zu einer Gewichtsabnahme unter ärztlicher Aufsicht dringend geraten. Bei Patienten mit einem BMI bis 35 ist die Komplikationsrate mittel - stark erhöht. Mit einem BMI von über 35 sind Sie als Kandidat für eine Operation mit Bauchzugang ausgeschlossen Grad III: schwere Adipositas BMI über 40. (hier ab 35) Sie sind durch Ihre Adipositas gesundheitlich stark gefährdet. Mit einem BMI von über 35 sind Sie als Kandidat für eine Operation mit Bauchzugang ausgeschlossen. Fettreduzierende Medikamente, wie z.B. Xenical werden an Patienten mit einem MBI von > 35 verschrieben.
Auf dieser Website einer deutschen Krankenversicherung können Sie schnell und kostenlos Ihren BMI ausrechnen. http://www.aok.de/?logurl=/bund/tools/bmi
Ein Resultat von unter 20 bedeutet, dass Sie möglicherweise untergewichtig sind, ein Resultat über 25 bis 29.9 deutet auf Übergeweicht (wobei Sportler mit einer größeren Muskelmasse häufig einen BMI von über 25 haben, ohne übergewichtig zu sein). Ein BMI von 30 und drüber wird als adipös eingestuft. Menschen mit einem BMI zwischen 19 und 22 leben, laut Statistik, am längsten. Allerdings kann man auch mit einem höheren BMI auch niedrige Körperfettwerte haben (siehe Sportler), deshalb kann das BMI nur als ein Richtwert gesehen werden und der Zustand des Patienten im Ganzen bewertet werden.
Für die Bandscheibenprothesenoperation gilt: Bei schlankeren Patienten ist der Operationszugang unproblematischer, die Komplikationsrate ist wesentlich geringer, die anschließende Rehabilitation fällt ihnen leichter und Genesungszeiten fallen kürzer aus. Wegen dem Bauchzugang ist eine Operation bei einem adipösen Patienten bedenklich und kann deshalb abgelehnt werden.
FRAGE: Wird die Bandscheibenprothese über einen Bauchzugang und von hinten implantiert? ANTWORT: Die Bandscheibenprothese kann ausschließlich über den vorderen Zugang (Bauchzugang) eingesetzt werden.
FRAGE: Wird die Bandscheibenprothese auf dem endoskopischen Wege – über die so genannte Schlüssellochtechnik - eingesetzt? ANTWORT: Nein, es wird ein Schnitt unterhalb des Nabels gesetzt.
FRAGE: Welche sind die möglichen Inzisionen? ANTWORT: Die gewählte Inzision hängt von der operierten Etage ab: bei L2-L3 wird der Schnitt vertikal oberhalb des Nabels gesetzt, bei L3-L4 vertikal um den Nabel herum, bei L5-S1 vertikal oder horizontal unterhalb des Nabels. Bei einer Kombination von zwei Etagen: vertikaler Schnitt.
FRAGE: Welchen Stellenwert haben die unterschiedlichen Inzisionen? ANTWORT: Die niedrig angesetzte, horizontale (transverse) Bauchinzision, die sich gut unter Bikinis oder Höschen verstrecken lässt, ist eine Möglichkeit bei L5-S1. Bei dieser Inzisiontechnik besteht allerdings das Risiko einer schlappen Bauchfalte, da ein horizontaler Schnitt immer das Risiko beinhaltet Hautnerven zu schädigen. Die vertikale Inzision dagegen belässt die Bauchhaut stark und flach.
Die Bauchmuskulatur wird nicht durch die Schnitttechnik beeinträchtigt: der Zugang wird immer durch eine vertikale Spaltung des Rectus abdominalis gelegt, unabhängig von der gewählten Inzision. Nach Operationen mit einem vertikalen Einschnitt bleibt die Haut stark und flach. Insbesondere bei Operationen höherer Etagen ist diese Inzision die beste Wahl.
FRAGE: Kann das Bandscheibenfach von vorne komplett ausgeräumt werden? ANTWORT: Das gesamte, zwischen den Wirbelknochen gelegene, Bandscheibenmaterial kann problemlos von vorne entfernt werden. Selbst die Entfernung von vorgefallenem Gewebe im vorderen Bereich des Spinalkanals ist möglich. Lediglich Sequester (gelöste Teile eines Bandscheibenvorfalls) im Spinalkanal können schwierig oder unmöglich über den vorderen Zugang gefasst werden. Der größte Teil des Ligaments, der Bandscheibenring (Annulus fibrosus) wird erhalten. Nur der Teil des Annulus durch den das Implantat eingeführt wird, muss entfernt werden.
FRAGE: Was passiert mit dem Narbengewebe das an einem Spinalnerv im Spinalkanal verläuft? ANTWORT: Solches Narbengewebe wird während der Bandscheibenprothesenoperation weder bewegt noch entfernt. Sobald das Bandscheibenfach durch das Implantat erweitert wird, entsteht wieder Platz für Nervenwurzeln und das umliegende Gewebe. Nervenreizungen durch Narbengewebe sind nach Bandscheibenprothesenoperationen äußerst selten. Für die Entscheidungsfindung sind die Symptome weitaus wichtiger, als der Nachweis von Narbengewebe im MRT. Werden z.B. untypische Beinschmerzen im gleichen Masse oder weniger als Rückenschmerzen diagnostiziert, so ist das Narbengewebe für gewöhnlich nicht relevant, da es nicht die Beinschmerzen auslöst. Höchstwahrscheinlich ist hierbei eine Überlastung des dorsalen (hinteren) Annulus Auslöser der Schmerzen in Bein und Rücken. Allerdings sollten Beinschmerzen nicht das vorherrschende Problem sein. In so einem Fall werden die Nerven weiterhin durch Druck und Verschiebungen belastet und eingeschränkt. Eine Dekompression mit oder ohne Fusion könnte Abhilfe schaffen. Das Abtragen von Narbengewebe wird keinen positiven Effekt haben, es handelt sich zudem um einen schwierigen und gefährlichen Eingriff für den darunter liegenden Nervenstrang.
FRAGE: Kann ich durch eine relevante Bandscheibenprothesenoperation eine Schmerzlinderung in Bein und Rücken erwarten, wenn die Rückenschmerzen ca. 60 % und die Beinschmerzen ca. 40 % ausmachen? ANTWORT: In den meisten Fällen können beide Schmerzkomponenten durch 1) die Wiederherstellung normaler Druckverhältnisse auf das lumbale Segment und 2) den Wiederaufbau der natürlichen Wirbelhöhe um die Nervenwurzel herum, behandelt werden. Nur selten ist eine zweite, dorsale Entlastung (von hinten, über den Rücken) notwendig, bei der der Nervenkanal erweitert wird. Diese Therapie wird nach einer gründlichen Evaluation der Beinschmerzen frühestens 3-6 Monate nach einer Bandscheibenprothesenoperation durchgeführt.
FRAGE: Ist eine Wiederherstellung der natürlichen Wirbelhöhe mittels der Distraktion durch das Implantat riskanter, wenn Nervengewebe mit der Nervenwurzel verwachsen ist? ANTWORT: Meistens spielten die Verwachsungen durch Narbengewebe keine Rolle, allerdings kann eine dauerhafte Einklemmung Restschmerzen verursachen. Nur selten ist deshalb eine zweite, dorsale Entlastung (von hinten, über den Rücken) notwendig, bei der der Nervenkanal erweitert wird. Diese Therapie wird nach einer gründlichen Evaluation der Beinschmerzen frühestens 3-6 Monate nach einer Bandscheibenprothesenoperation durchgeführt.
FRAGE: Erhöht sich das Risiko einer Überdehnung des Wirbelgelenks während der Wiederherstellung der natürlichen Wirbelhöhe, wenn ein Patient bereits länger als 10 Jahre an eine kollabierte Bandscheibe hatte? ANTWORT: Mit den neuen Techniken und neuen Implantaten ist das Risiko einer Überdehnung sehr gering.
FRAGE: Kann eine komplette Behandlung, inklusive aller Untersuchungen und Operation während nur einer Reise nach München bewältigt werden? ANTWORT: Ja, wenn der Patient nur eine Anreise wünscht, kann folgendermaßen terminiert werden: Montag: Ankunft in München / Übernachtung im Hotel oder bei Freunden in München. Entspannen Sie sich und erholen Sie sich von Ihrem Jetlag. Mittwoch oder Donnerstag: Komplette Untersuchung und Evaluierung durch Drs. Zeegers, inkl. Kernspin, Röntgen und Fallbesprechung. Falls notwendig, führt Drs. Zeegers eine Diskographie durch. Sichtung aller Laborwerte und Besprechung mit dem Anästhesisten. Am Vortag der Operation sollte der Patient nur eine sehr leichte Mahlzeit zu sich nehmen, da der Darm abends vor der Operation mit einem Einlauf/Klistier geleert wird. Übernachtung im Hotel. Freitag: Der Tag der Operation. Der Patient kann bereits zwei Stunden nach der Operation laufen. Stationäre Aufnahme bis Montag oder Dienstag.
Danach verbleibt der Patient ca. 10 – 14 Tage in einem Münchner Hotel oder bei Freunden. In dieser Zeit beginnt die Rehabilitation mit Gyrotonic in der angeschlossenen Rehabilitationsabteilung der Alpha Klinik. Abschließende postoperative Röntgenuntersuchung und Überprüfung der Operationswunde ca. 1 Woche nach der Operation. Überseeflüge sind ab dem 14 Tag nach der Operation erlaubt.
FRAGE: Wann wird die Diskographie durchgeführt? ANTWORT: Normalerweise wird diese Untersuchung am Tag vor der Operation durchgeführt, in seltenen Fällen auch direkt vor der Operation. Direkt nach der Diskographie kann die nun fundierte Diagnose und Behandlungsoptionen besprochen werden.
FRAGE: Ist eine Bluttransfusion notwendig? ANTWORT: Diffuse Blutungen aus dem Epiduralraum können zu erhöhtem Blutverlust führen, selten können auch Gefäßschädigungen auftreten. Zur Sicherheit werden in jedem Fall zwei Einheiten Erythrozytenkonzentrate bereitgestellt. Während der Operation wird das verlorene Blut mithilfe eines „Cell-Saver“-Systems („intraoperative cell salvage“, ICS) aufgefangen, filtriert und wieder infundiert. Seit das „Cell-Saver“-System eingeführt wurde, werden kaum noch zusätzliche Bluttransfusionen benötigt.
FRAGE: Muss ich nach der OP ein Korsett oder eine Bandage tragen? ANTWORT: Es wird Ihnen eine spezielle, weiche Bandage verschrieben. Sie wird von einem Bandagenspezialisten in der Alpha Klinik geliefert und muss währen der ersten 6 Wochen nach der Operation getragen werden. Sollte die Bandage während Ihrem Klinikaufenthalt unangenehm sein (z.B. wg. der frischen Operationswunde), kann darauf bis zur Entlassung verzichtet werden. Die Bandage wird in der aktiven Zeit, nicht währen der nächtlichen Bettruhe getragen.
FRAGE: Wie verhält es sich mit der präoperativen Untersuchung? ANTWORT: Sollten Sie, in Zusammenhang mit der geplanten Operation, Fragen zu Ihrer Medikation haben, wenden Sie sich bitte an unseren Konsiliararzt Dr. Gregor Blome Tel. 089- 20 4000 255 Fax 089- 20 4000 297 Email: blome@alphaklinik.de
FRAGE: Wann kann ich mit körperlich belastenden Aktivitäten nach der Bandscheibenprothesenoperation beginnen? ANTWORT: Generell nach der 6ten Woche, sofern Sie nach der Nachuntersuchung grünes Licht erhalten haben.
FRAGE: Welche Einschränkungen sollte ich ab der 6ten Woche nach der Operation beachten? ANTWORT: Wenn die Röntgenuntersuchung gezeigt hat, dass das Implantat gut positioniert ist, gibt es keine weiteren Einschränkungen.
FRAGE: Können mit diesem Verfahren mehrere Bandscheibenetagen behandelt werden? ANTWORT: Absolut ja. Die Diskographie-Untersuchung kann hierbei am besten zwischen schmerzhaften und symptomfreien Bandscheiben unterscheiden, selbst wenn das MRT eine Degeneration aufweist. Die Ergebnisse von Mehretagenverfahren sind übrigens genauso gut, wie die Ergebnisse von einzelnen Implantaten, allerdings ist die Technik für den Operateur etwas anspruchsvoller. Wir können sehr viele gute Ergebnisse von mehrsegmentalen Operationen – sowohl von zwei, wie auch drei Implantaten – vorweisen.
FRAGE: Implantieren Sie auch auf mehreren Etagen Bandscheibenprothesen? ANTWORT: Ja, mit denselben guten Ergebnissen, wie die einzelnen Etagen.
FRAGE: Wie viele 2-Etagen Implantate haben Sie in den letzten Jahr eingesetzt? ANTWORT: Ca. 50 % unserer Operationen werden auf mehreren Segmenten durchgeführt.
FRAGE: Können Sie 2 Bandscheibenimplantate während nur einer Operation einsetzen? ANTWORT: Es ist die beste Lösung, die beiden Implantate während einer Operation einzusetzen.
FRAGE: Haben Sie jemals zwei Implantate in zwei separaten Operationen eingesetzt? ANTWORT: Ja, aber es ist eine schlechte Alternative: hierbei muss derselbe Zugang zwei Mal genutzt werden, was mit Schwierigkeiten und erhöhten Risiken verbunden ist.
FRAGE: Besteht die Möglichkeit, dass einige Jahre nach der ersten Operation ein weiteres Implantat eingesetzt wird? ANTWORT: Ja, es ist möglich, wird allerdings äußerst selten durchgeführt. Wenn die vor der ersten Operation durchgeführte Diskographie des benachbarten Segments nicht den typischen Schmerz ausgelöst hat, ist es wenig wahrscheinlich, dass die benachbarte Etage später neue Probleme macht.
FRAGE: Unterscheidet sich die Genesungszeit nach einer Mehretagenoperation sehr von der Genesungszeit nach einem einzelnen Implantat? ANTWORT: Nein, es gibt dabei kaum Unterschiede.
FRAGE: Benötige ich Schmerzmittel nach der Operation? ANTWORT: Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Generell: Sie bekommen so viele Schmerzmittel, wie es nötig ist. Wir sind sehr erfahren im Umgang mit Patienten mit einer größeren Schmerzmitteltoleranz (z.B. nach jahrelanger Schmerzmitteleinnahme). Diese Patienten bekommen weiterhin ihre gewohnten Medikamente.
FRAGE: Besteht die Möglichkeit, dass sich mein Zustand nach einer Bandscheibenprothesenoperation verschlechtert? ANTWORT: Eine Verschlechterung ist sehr unwahrscheinlich. Sehr selten bleiben Beinschmerzen zurück, diese Komplikation ist seit der Einführung der EMG NeuroVision noch weiter gesunken (Überwachung der Spinalnervenaktivität während der Operation). Lesen Sie hierzu mehr.
FRAGE: Können Sie mir ansatzweise die Erfolgsquote der Bandscheibenprothesenoperation mitteilen? Ich bin mir dessen bewusst, dass jeder Mensch Erfolg individuell empfindet, aber jede Andeutung wäre hilfreich. ANTWORT: Führen die ausführlichen präoperativen Untersuchungen zu einer stimmigen Diagnose, so liegt die Erfolgsquote mit einem oder zwei Implantaten bei über 85%.
FRAGE: Wie hoch ist die Sterberate für die Bandscheibenprothesenoperation? ANTWORT: In der Praxis Drs. Zeegers liegt diese seit 1989 bei 0 %.
FRAGE: Bei welchen Knochendichtewerten (T-Score) ist es nicht mehr sicher ein Bandscheibenimplantat einzusetzen? ANTWORT: Wir kennen hierbei keine scharf gestochene Trennung, wobei alle Operationen bei Werten unterhalb der Norm ein zusätzliches Risiko bedeuten. Allerdings haben wir im Laufe der Zeit Patientinnen operiert, deren Knochendichtemessungen der Norm entsprachen, die aber eine schlechte Knochenqualität während der Operation aufwiesen. Umgekehrt wurden bei uns Patienten mit schlechten T-Scores (Knochendichtetest) operiert, deren Knochenqualität während der Operation sehr gut war. Finden wir während der Operation eine mangelhafte Knochenqualität vor, führen wir statt der Bandscheibenprothesenoperation eine STALIF Operation durch, allerdings handelt es sich dabei uns seltene Ausnahmen. Fest steht aber: bei T-Scores unterhalb -1,5 oder - 2,0 bewegt man sich außerhalb der sicheren Zone.
FRAGE: Welche Lösungen gibt es im Falle einer Absenkung des Implantats an? ANTWORT: In den sehr seltenen Fällen einer Implantatsabsenkung, die meist während der ersten postoperativen Woche beobachtet werden, führen wir eine perkutane Vertebroplastie (Einbringung von Knochenzement oder Cortoss in den Wirbelknochen mittels einer Punktionsnadel) zur Wiederherstellung des Wirbelhöhe – mit oder ohne Repositionierung des Implantats – durch.
FRAGE: Gibt es Kontraindikationen zur Einnahme von Biophosphonaten (wie z.B. Fosomax) vor oder nach der Operation? ANTWORT: Nein.
FRAGE: Kann die Lebensdauer eines Bandscheibenimplantats vorhergesagt werden? ANTWORT: Drs. Zeegers greift auf 17 Jahre Erfahrung zurück. Obwohl die Erfahrungen mit dieser Technik am menschlichen Patienten nicht älter sind als 1984, wird eine lebenslange Haltbarkeit des Implantats angenommen, vorausgesetzt sie wurde ordnungsgemäß eingesetzt.
Drs. Zeegers setzt seit einiger Zeit die Active L Bandscheibenprothese ein. Diese Bandscheibenprothese besteht aus zwei mikrobeschichteten Abschlussplatten mit einem hochwertigen, mobilen Polyethylen-Gleitkern. Die metallenen Endplatten sind unzerstörbar. Das gegenwärtige Design garantiert einen optimalen Schutz des Gleitkerns und die beinahe physiologische Form der Active L gewährleistet eine symmetrische Ausrichtung in der Lendenwirbelsäule, was einer punktuellen Überladung des Kerns entgegenwirkt. Aufgrund des geringen Bewegungsradius des Wirbelsäulensegments (Bandscheibe und Wirbelknochen) im Vergleich zu einem Knie- oder Hüftgelenk, ist eine Abrasion des Kerns sehr unwahrscheinlich; die Abnutzung des Plastikkerns ist minimal, wenn das Implantat gut ausgerichtet ist. Der konstante Druck zwischen zwei Wirbeln hält die Prothese in stabiler Lage. Die Form der Prothese und die bioaktive raue Oberfläche der beiden Abschlussplatten sorgen direkt nach dem Eingriff für eine primäre Fixierung.
FRAGE: Wird eine schmerzhafte Bandscheibe durch einen Defekt des Annulus ausgelöst? Wird nicht die Schmerzursache belassen, wenn der größere Teil des Annulus erhalten bleibt? ANTWORT: Nein, Schmerzursache sind Dysbalancen und abnormale Druckverhältnisse verursacht durch den Bandscheibendefekt. Die Schmerzrezeptoren des dorsalen Annulus dienen dabei lediglich als Boten und werden zu ca. 75 % abgetragen.
FRAGE: Wie lange muss ich nach der Operation in München bleiben? ANTWORT: Patienten aus Übersee sollten wg. Jetlag bereits am Montag nach München kommen. Alle anderen Patienten: Konsultation mit Drs. Zeegers am Mittwoch oder Donnerstag, Operation am Freitag, Klinikaufenthalt bis Montag oder Dienstag (ca. 3-4 Tage). Danach ambulanter Aufenthalt im Hotel/bei Freunden oder Familie begleitet von Rehabilitation in der Gyrotonic Abteilung der Alpha Klinik. Abschlussuntersuchung und Entlassung nach Hause 2 Wochen nach der Operation. Machen Sie Ihren Zeitplan nicht zu eng, planen Sie ca. 2,5 Wochen in München ein.
FRAGE: Welchen Flughafen fliege ich an? ANTWORT: Den Münchner Flughafen Franz Josef Strauss http://www.munich-airport.de/DE/index.html
FRAGE: Wie komme ich vom Flughafen zur Klinik? ANTWORT: Am bequemsten reisen Sie mit dem Taxi. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und kostet ca. 50 Euro.
Die zweite, etwas weniger bequeme Möglichkeit, ist der Flughafenzubringer S1, der zum Münchner Hauptbahnhof fährt. Von hier nehmen Sie weiter die U-Bahn U4 in Richtung Arabellapark (letzte Station ist Arabellapark, hier befindet sich die Alpha Klinik).
Unser Klinikchauffeur fährt Sie nach Ihrer abgeschlossenen Behandlung in München gerne zum Flughafen. |
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FRAGE: Welche Hotels in Ihrer Nähe können Sie empfehlen? ANTWORT: Das Arabella Sheraton Grand Hotel *****, Arabella Sheraton Bogenhausen **** und das Holiday Inn **** sind alle maximal 5 Minuten von der Klinik entfernt und bieten unseren Patienten spezielle vergünstige Preise. Bitte wenden Sie sich hierzu an Nicole Haesen secretaresse@alphaklinik.demon.nl. Für Ihre Begleitperson, sowie für Ihre postoperative Rehazeit empfehlen wir, wg. der guten Lage und der fairen Preise, insbesondere das benachbarte Arabella Sheraton Bogenhausen ****.
FRAGE: Was sollte ich vorab schicken oder mitbringen? ANTWORT: Bringen Sie jegliche Aufnahmen und Berichte mit, die Ihre Wirbelsäule betreffen. Bitte beachten Sie, dass bei Ihrem Besuch in der Alpha Klinik eine neue Kernspinuntersuchung durchgeführt wird, weil wir über die modernsten Spulen zur Darstellung von Bandscheibenveränderungen verfügen.
FRAGE: Wie wird entschieden, ob eine einzelne, oder mehrere Bandscheibenprothesen eingesetzt werden? ANTWORT: Die Entscheidung darüber kann erst vor Ort durch Drs. Zeegers, nach allen notwendigen Untersuchungen, u.a. Kernspin und Diskographie, getroffen werden. In manchen Fällen wird zusätzlich ein Neurologe hinzugezogen.
FRAGE: Welche Unterlagen benötigen Sie, um mich für eine Behandlung einzuplanen? ANTWORT: Bitte bringen Sie alle verfügbaren Unterlagen und fragen hierzu gesondert Nicole Haesen. secretaresse@alphaklinik.demon.nl
FRAGE: Wo werden die Untersuchungen, Operation und Nachbehandlung durchgeführt? ANTWORT: In der Alpha Klinik in München. Sämtliche präoperativen Untersuchungen werden an Donnerstagen und die Operationen werden an Freitagen durchgeführt. Patienten nach einer Bandscheibenprothesenoperation oder nach einer dorsalen Fusion werden für ca. 3-5 Tage in der Alpha Klinik stationär aufgenommen.
FRAGE: Wie lange brauchen Ihre Patienten durchschnittlich, bis sie wieder arbeiten können? ANTWORT: Die kurzen Ausfallzeiten sind einer der Vorteile der Bandscheibenprothese: Patienten mit Bürotätigkeiten können bereits nach 2 Wochen wieder arbeiten, Patienten die einer körperlichen Betätigung nachgehen nach 6 Wochen.
FRAGE: Muss ich Thrombosestrümpfe tragen? ANTWORT: Die Thrombosestrümpfe müssen währen des stationären Aufenthaltes und während der Heimreise (Flug, Auto etc.) getragen werden.
FRAGE: Mit welchen Wartezeiten muss ich rechnen? ANTWORT: Operationstermine können innerhalb von ca. 2-3 Wochen vergeben werden. |
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Halswirbelprothese |
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FRAGE: Kann eine Bandscheibenprothese auch im Nacken eingesetzt werden? ANTWORT: Ja, möglich und häufig sind Einzel – sowie Mehretagenoperationen. Drs. Zeegers setzt dabei die elegante und bewährte Mobi C Prothese an.
FRAGE: Kann nach einer Bandscheibenprothesenoperation eine Kernspinuntersuchung durchgeführt werden? ANTWORT: Ja und nein. Kernspinaufnahmen sind möglich, liefern aber keine guten Bilder, weil bei sagittalen Aufnahmen ein schwarzer Schatten um die Prothese herum abgebildet wird und somit viele Details nicht mehr klar erscheinen. Einige der neueren Kernspingeräte können etwas bessere Bilder liefern, sind aber noch selten. Bei der Schmerzdiagnostik mit einem Implantat liefert ein CT (manchmal mit Kontrastmittelgabe) die besten Bilder.
FRAGE: Was muss ich bei der postoperativen Untersuchung beachten? ANTWORT: Für Patienten aus Übersee sollte vor ihrer Abreise eine Zwischenuntersuchung in der Klinik nach dem 10 – 14 Tagen eingeplant werden. Die erste reguläre Nachuntersuchung sollte nach 6 Wochen erfolgen und kann auch am Heimatort durchgeführt werden. Um die Lage des Implantats zu überprüfen, wird eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule im Stehen benötigt. Die Bilder, inklusive Fragen oder Anmerkungen des Patienten, sollten Per Post oder Email an Nicole Haesen secretaresse@alphaklinik.demon.nl oder an Drs. Zeegers geschickt werden zeegers@alphaklinik.de.
Postadresse: Drs. Willem Zeegers Alpha Klinik GmbH Effnerstrasse 38 81925 München
FRAGE: Welche Kosten kommen auf mich zu? ANTWORT: Eine exakte Kostenaufstellung kann erst erstellt werden, wenn Drs. Zeegers die Unterlagen eingesehen und die Operationsindikation gestellt hat. Die Kosten hängen von den durchgeführten Untersuchungen, Dauer des Klinikaufenthalts und Operationsart ab. Durchschnittlich kann für eine Bandscheibenprothesenoperation von 20.000 – 24.000 Euro ausgegangen werden. Für eine individuelle Kostenaufstellung wenden Sie sich bitte an Frau Nicole Haesen secretaresse@alphaklinik.demon.nl.
Sekretariat Drs. Zeegers Nicole Haesen P.O. Box 4916 6202 TC Maastricht, Niederlande Tel: +31 43- 356 04 45 Fax: +31 43- 356 04 40 secretaresse@alphaklinik.demon.nl
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